Prügel-Vorwürfe

13. November 2017 12:31; Akt: 13.11.2017 14:16 Print

"Kopftuchschlampe"? Nun reagierte Müller

Ein Sicherheitsmann soll eine Austro-Türkin in einer Müller-Filiale verprügelt und beschimpft haben. Nun äußerte sich das Unternehmen auf Facebook.

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Wie berichtet soll es vergangene Woche einen brutalen Übergriff auf eine Kundin in einem Müller-Markt in Wien-Floridsdorf gegeben haben. Zahlreiche Mitglieder der türkischen Community überschwemmten die Facebook-Seite des Einzelhändlers daraufhin mit Boykott-Aufrufen. Dieser schrieb im sozialen Netzwerk nun, die Vorwürfe hätten sich "nicht bestätigt".

Beweise aus der Überwachungskamera

Man habe das Videomaterials der Überwachungskameras gesichtet. Schlussfolgerung: Der Detektiv sei von drei Kundinnen körperlich attackiert worden und habe sich "lediglich verteidigt".

"Müller ist in sieben europäischen Ländern vertreten und beschäftigt unternehmensweit rund 34.000 Mitarbeiter aus mehr als 100 Nationen. Fremdenfeindlichkeit sowie Gewalt haben bei Müller keinen Platz", heißt es in dem Statement. Nun sei die Polizei am Zug.

Vorfall nicht gänzlich geklärt

Zahlreiche "Heute"-Leser hatten die Redaktion im Vorfeld um Aufklärung gebeten. Laut Polizeisprecher Daniel Fürst ermitteln nun die Behörden. Gegen den Detektiv - einen 50-jährigen Polen - liegt eine Anzeige vor: Er soll die Kundin und eine weitere 18-Jährige verletzt haben. Der Sicherheitsmann wiederum zeige eine der jungen Frauen wegen versuchter Körperverletzung an.

(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tine am 13.11.2017 13:17 Report Diesen Beitrag melden

    Unwahr

    Das glaube ich keine Sekunde! Ich war vor kurzem bei Müller und als ich eine Verkäuferin etwas fragen wollte, konnte die kein Wort deutsch! Also nichts mit fremdenfeindlich! Aber diese "Frauen" denken, sie wären der Nabel der Welt!!!

  • Gerald Hausner am 13.11.2017 12:43 Report Diesen Beitrag melden

    Kommentare im Netz

    Man sollte einem Unternehmen die Chance geben sich zu den Vorfällen zu äußern. Und wenn man ein Land, seine Menschen oder ein Unternehmen aufgrund des Vorfalls verurteilt, zeugt das nicht gerade von Intelligenz, der Menschen, die diese Vorfälle anklagen. Viele äußern sich auf dem Facebook Account der Firma teilweise mit verheerenden Aussagen. Man kann aufgebracht sein, doch mit diesen Aussagen beweist man ebenso, das die eigene Intelligenz abhanden gekommen ist. Außerdem das man um nichts anders ist, als die betreffende Person, die diese Taten begangen hat. Gewalt und Rassismus sind keine Lösung und sind abzulehnen. Doch wenn man ein Smartphone oder einen PC bedienen kann, sollte man darauf achten was man von sich gibt. Denn mit Kommentaren wie auf Facebook, ist weder der betroffenen Person, noch den Mitarbeitern, noch dem Unternehmen geholfen. In dem Sinne liebe Grüße

  • Peter Paul am 13.11.2017 13:01 Report Diesen Beitrag melden

    Auf Videobeweis warten

    Ich glaube nicht, dass sich der Vorfall so zugetragen hat wie hier so laut beklagt.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Müller am 16.11.2017 22:32 Report Diesen Beitrag melden

    Müller Business Strategie Weihnachstgeschäft

    Müller:"Wenn wir schon nicht unsere Konkurrenten schlagen können, dann wenigstens unsere Kunden".

  • Gigo am 16.11.2017 22:10 Report Diesen Beitrag melden

    Gii

    Ich kann nur sagen diese Rassismus von die polnische Bevölkerung auf andere rase haben da nicht zum suchen dann sollen sich nicht wundern warum die Engländer sie so verhalten es wird Zeit das die menschen sich respektieren als mensch sonst kann das ein böse ende haben und das will keiner..ich bin auch dafür das jede sich integrieren muss wenn man im Ausland lebt aber solche Sachen sind nicht zum tolerieren ich komme aus dom rep und finde schade das solche Sachen nich normal Regel kann ausser mit gewalt und Rassismus

  • Hannelore am 14.11.2017 09:09 Report Diesen Beitrag melden

    Müller

    Kennt man ja mittlerweile die Storys der Kopftuchfrauen. Fühlen sich überall verfolgt, bedroht und ungerecht behandelt. Wenn sie von einem Securitymitarbeiter aufgefordert wird ihre Tasche zu öffnen, dann hat sie das zu machen. Spasshalber wird er sie ja nicht gefragt haben....der macht nur seinen Job. Ob an ihrer Geschicht was wahres dran ist, wird sich zeigen.

  • Joseph am 14.11.2017 02:12 Report Diesen Beitrag melden

    Super Plakat (Bild1)

    Man beachte das Plakat (Bild 1): "Nein zu Gewalt an Frauen mit Kopftuch" Heißt das im Umkehrschluß: Gewalt an Frauen ohne Kopftuch ist okay? Ist das Integration? Wow - gelungen

    • Hans Hanf am 14.11.2017 04:00 Report Diesen Beitrag melden

      Kinders...

      Oh Mann...und wenn einer sagt "Ich liebe Katzen" heißt dies dann auch, er haßt Katzen?!? Manch Autochtoner macht es sich wirklich leicht...dabei hat er's ja sooo schwer.

    • Censorship am 14.11.2017 12:31 Report Diesen Beitrag melden

      @Hans Hanf

      Wenn jemand die Unterdrückung der Frau fordert, kann er nicht im gleichen Atemzug die Rechte der Frau einfordern... Und wenn sie schon soooo klug erschienen wollen, dann schreiben sie doch wenigstens das tolle Fremdwort richtig.. "Autochthoner" ;) Boing, Eigentor... ;)

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  • hans mayerhofer am 13.11.2017 22:55 Report Diesen Beitrag melden

    warum bestehlen lassen?

    ich gehe jetzt zu müller. nicht nur wegen des angebotes sondern auch weil sie sympathisch sind.