Beachvolleyball-WM

07. August 2017 09:05; Akt: 07.08.2017 09:39 Print

Bundeshymne: Conchita wegen Töchtern ausgebuht

Ein Video zeigt: Bei der Beachvolleyball-WM auf der Wiener Donauinsel hagelte es Pfiffe und Buh-Rufe für Songcontest-Siegerin Conchita.

Hymnen-Eklat bei der Beachvolleyball-WM in Wien (Video: Leserreporterin Margit)
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Es ist schon mehr als fünf Jahre her, dass die "Töchter" offiziell in die österreichische Bundeshymne aufgenommen wurden. Aber die neue, politisch korrekte Version ist noch lange nicht in den Herzen aller Österreicher angekommen. Das legen zumindest Szenen nahe, die sich am Samstag bei der Beachvolleyball-WM abgespielt haben.

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Songcontest-Star Conchita sang beim Event auf der Wiener Donauinsel die Bundeshymne - eine Premiere für sie. Bei den "großen Töchtern" angekommen, reagierte das Publikum erst mit Applaus. Doch dann setzten sich Pfiffe und Buh-Rufe durch. "Heute"-Leserin Margit filmte mit und teilte das Beweisvideo mit der unserer Community.

Conchita ist nicht der erste heimische Musikstar, der wegen der "gegenderten" Hymne im Gespräch ist. Volks Rock'N'Roller Andreas Gabalier forderte etwa seine Fans öffentlich auf, die alte Version zu singen, sprach sich in Dutzenden Interviews gegen den veränderten Text aus und provozierte damit teils empörte Reaktionen.

Erst nach dem Erfolg unserer ÖFB-Ladys bei der Fußball-Europameisterschaft signalisierte Gabalier einen Schwenk, postete auf Facebook: "Heimat seid's ihr großer Töchter. Des muass ma jetzt wirklich amol sogn. "

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mario helm am 07.08.2017 09:45 Report Diesen Beitrag melden

    Hymne

    Einfach so eine bundeshymne zu ändern weil a paar einsamen feministinnen gerade danach is ist eine beleidigung für jeden österreicher. Die hyme gehört geschützt und nicht nach lust und laune geändert...!

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  • ippi_opa am 07.08.2017 09:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    braucht man nicht

    Den Sch...ß kann sich die Heinisch Hosek selber singen. Warum hat sie keine Volksbefragung gemacht dann wäre das Volk nicht so aufgebracht. Wieder so ein Schwachsinn, Frauenquote. Also immer schön die alte Version singen, wir sind mehr als die Politiker.

  • Mona am 07.08.2017 09:58 Report Diesen Beitrag melden

    unsere wahren Probleme sind andere

    Die Regierung sollte die wahren Probleme von Frauen bekämpfen. Gleiches Geld für gleiche Arbeit. Die Hymne zu ändern ist in Wahrheit doch nur ein Beruhigungsmittel, schaut her, die Töchter sind und ja sooooo wichtig. Als würden echte Frauen nicht wissen, daß eine Hymne, ein Kinderreim, ein Gedicht und ein Märchen in einem historischen Kontext stehen und manches einfach dem besser funktionierendem Versmaß und Sprachrhythmus geschuldet ist. Darauf kann Frau auch gern verzichten!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • mark am 10.08.2017 14:40 Report Diesen Beitrag melden

    na servas...

    bei dem gejaule weiss man ja noch nicht mal ob die wegen der version oder allein schon wegen dem "gesang" buh rufen!

  • jimmy bix am 09.08.2017 23:46 Report Diesen Beitrag melden

    veränerungen?

    bin neugirig wenn das vater unser gesetzmäßig geändert wird. veränderungen dienen nicht immer den fortschritt

  • Pepe6 am 09.08.2017 16:23 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Natürlich wird er ausgebuht. Ist ja auch nicht die richtige Hymne! Und aus!

  • Doris am 09.08.2017 13:48 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Ich fühle mich in der alten Version durchaus angesprochen. Und halte die Änderung für den gleichen Schwachsinn wie die Änderung der Berufsbezeichnungen. Über den Idiotismus mit den Verkehrsschildern will ich gar nicht anfangen...

  • Franz Friesacher am 08.08.2017 22:33 Report Diesen Beitrag melden

    Herr und Frau

    "Söhne " sind in diesem Zusammenhang alle Österreicher gemeint, Pasta,!

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