Leserreporter

21. Februar 2018 12:24; Akt: 21.02.2018 12:51 Print

"Mini-Demo" gegen Kickl und sein Steckenpferd

Der FPÖ-Innenminister hat sich die Pferdepolizei auf die Fahnen geschrieben. Tierschützer haben etwas dagegen, sie finden: "A Pferd is ka Kiwara!"

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Lichte Reihen beim Protest gegen die geplante berittene Polizei vor dem Wiener Innenministerium: Am Mittwoch Vormittag sammelten Aktivisten des Vereins gegen Tierfabriken (VGT) Unterschriften für eine Petition, mit der man die Pläne von Ressortchef Herbert Kickl durchkreuzen will. Ein "Heute"-Leser knipste das Plakat mit der Aufschrift "Heast, Kickl, a Pferd is ka Kiwara" und amüsierte sich über die "vielleicht kleinste Demo der Welt."

Umfrage
Was halten Sie von Innenminister Kickl´s Plänen für eine berittene Polizeistaffel?
31 %
64 %
5 %
Insgesamt 675 Teilnehmer

Allerdings: Der erste Eindruck trügt, insgesamt haben laut VGT schon mehr als 6.000 Personen gegen die Polizeipferde unterschrieben. Die Tierschützer kritisieren "enorme Kosten und eine enorme Belastung für die Tiere" und geben zu bedenken: "Das Pferd ist ein Fluchttier, wenn es sich erschreckt läuft es davon und ist eine Gefahr für sich selbst, die Polizist_innnen und andere Menschen in unmittelbarer Umgebung."

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:

(red)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Censorship am 21.02.2018 13:51 Report Diesen Beitrag melden

    Hauptsache gegen die Regierung...

    "A Pferd is ka Kiwara!" Um auf diesem Niveau zu bleiben, soweit ich weiß ist "Kiwara" eine Beleidigung, "A anzelna Raunza is ka politische Mehrheit"...

    einklappen einklappen
  • Tina am 21.02.2018 14:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Leider

    Der Österreichische Rechtsstaat gibt allen Recht nur den Österreichern nicht

  • Franz Absberg am 21.02.2018 15:29 Report Diesen Beitrag melden

    Pferd und Hund als Partner für Sicherheit

    Berittene Polizei habe sich in vielen Staaten und Städten bei der Bekämpfung und Prävention der Kriminalität bestens bewährt. Auch Hunde sind keine "Kiwara" aber bei vielen Teilen der Kriminalitätsbekämpfung unersetzliche Helfer.

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Hubert Huber am 22.02.2018 10:33 Report Diesen Beitrag melden

    Reitverbot

    Verein gegen Tierfabriken, auch das sagt schon vieles...Bald kommt die Forderung, dass der Reitsport verboten gehört und der Bergbauen keine Pferde einspannen darf. Im Ernst; Im Ausland sind die berittenen Polizeikräfte Normalität (speziell auch im Einsatz gegen Ultras bei Fußballspielen), aber vielleicht sollte ein Gewichtslimit für Reiter samt Ausrüstung gelten.

  • Nathalie am 22.02.2018 08:40 Report Diesen Beitrag melden

    Niemand braucht Polizei-Pferde!

    Eine berittene Polizei in Wien ist einfach nicht notwendig! Pferde gehören nicht in die Stadt, alleine die Ausbildung zum Polizeipferd ist eine Qual für das Tier. Erst vor 2 Wochen hat ein Pferd beim Kölner Karneval mehrere Personen und sich selbst verletzt, und diese Unfälle sind kein Einzelfall. Das ganze Projekt kostet außerdem Millionen. Es gibt einfach keinen einzigen guten Grund für eine berittene Polizei!

    • Censorship am 22.02.2018 14:34 Report Diesen Beitrag melden

      @Nathalie

      Lassen sie mal sehen.. Die Zerstreuung einer Menschenmasse, OHNE Wasserwerfer? Die Einschüchterung durch die Pferde und die damit verbundene Deeskalation? Es gibt nicht einen guten Grund gegen eine berittene Polizei, denn sie wirkten deeskalierend, es gibt weniger Gewalt.. Außer Eigeninteresse von gewaltbereiten, extremistischen Demonstranten, welcher Gesinnung auch immer...

    einklappen einklappen
  • Anton am 22.02.2018 07:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Freizeitreiter 

    Was manche sogenannte "Freizeitreiter" mit den Pferden machen ist Tierquälerei! Wenn sich ein gut ausgebildeter Polizist auf so ein gutes Ross setzt dann ist das voll in Ordnung! Haben wieder Mal ein paar Zeit und Geld gehabt für eine sinnlose Aktion!

    • Censorship am 23.02.2018 12:50 Report Diesen Beitrag melden

      @Anton

      Moment, das ist ja was anderes.. Die Freizeitreiter dürfen, falsch gebaute, dafür spottbillige chinesische Sättel verwenden. Billigst verchromte Trensen, wo das Chrom dann abgeht und sich das Pferd so richtig schön vergiften kann. Böse sind nur die Polizisten, weil sie Polizisten sind... Das dort der Tierschutz weitaus strenger überwacht wird, die Pferde Ruhetage haben.. Zählt alles nicht, es geht gegen die verhasste neue Regierung.. ;)

    einklappen einklappen
  • WolfgangHeute am 21.02.2018 22:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Pferd zur Fortbewegung?

    Den ewiglinken sei gesagt, ein Auto ist es auch nicht.

  • Nil am 21.02.2018 22:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich finde es gut

    Es gibt weltweit zig Staaten die berittene Polizisten haben, und es funktioniert gut. Die Leute was bei uns dagegen sind sind Grüne, Studenten und Berufs-Demonstranten die wissen das dann das Demonstrieren nicht mehr soangenehm ist wie jetzt. Was ist mit denn Hunden am Flughafen, Rettungshunde, Fiakerpferde, spanische Hofreitschule usw.....die ihren Dienst machen ?