Ärger bei Kunden

22. Dezember 2016 09:15; Akt: 12.01.2017 03:42 Print

In dieser Postfiliale brauchen Sie viel Geduld

Ewig lange Wartezeiten, unterbesetzte Schalter, schwierige Kundschaft. Bei der Postfiliale am Fleischmarkt im 1. Bezirk ist kurz vor Weihnachten eine Menge Ausdauer gefragt.

 (Bild: Leserreporter Erich J.)

(Bild: Leserreporter Erich J.)

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Leserreporter Erich J. ist am Verzweifeln. Seit Tagen versucht er beim Postamt am Fleischmarkt im 1. Bezirk seine Briefe und Pakete aufzugeben. Vergeblich. "Dauernd stehen die Leute bis nach hinten. Jeden Tag gibt es eine riesige Warteschlange. Egal ob in der Früh, zu Mittag oder am Nachmittag", schildert Herr J. das Problem.

Erich J. ärgert sich vor allem über den Umstand, dass von sieben Post-Schaltern selbst zu Stoßzeiten, wie etwa der Weihnachtszeit, oft nur maximal drei Schalter besetzt bzw. geöffnet sind. Dies sei auch einer der Gründe, warum die Leute bis zum Eingang der Filiale in der Schlange stehen, und lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen, wenn sie ihre Post aufgeben wollen.

Ärger über Mitarbeiter

Unser Leserreporter ist auch generell mit der Arbeit der Post-Mitarbeiter unzufrieden. Die vielen Arbeitsschritte, die notwendig sind, versteht er nicht: "Da wird ewig lange gewogen und herumcomputert. Mir ist es unerklärlich, was da oft so lange dauert, bis eine einfache Karte aufgegeben ist", lässt Erich J. seinem Ärger freien Lauf.

Laut den Aussagen von Herrn J. helfen die anderen Post-Mitarbeiter ihren Kollegen am Schalter aber auch nicht aus, wenn diese viel Kundschaft zu betreuen haben. Das regt Erich J. besonders auf: "Die anderen sind mit Münzerl zählen und schlichten beschäftigt oder geistern sonst wie hinterm Schalter hin und her ohne einen Kunden zu betreuen."

Kundschaft hat keine Geduld

Doch nicht alle Kunden sind mit Geduld und Verständnis gesegnet und machen auf dem Absatz kehrt, nachdem sie im Eingangsbereich die enorme Warteschlange gesehen haben. "Viele Leute verschwinden während des Wartens einfach und gehen in eine andere Filiale. Das Problem ist aber, dass es in der Nähe keine Filialen mehr gibt", schildert J. bereits das nächste Ärgernis und spricht dabei die Schließung zahlreicher Filialen an.

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