"Host an Tschick"

08. Januar 2018 16:31; Akt: 08.01.2018 16:33 Print

Raucher checken MA-48-Aschenbecher (noch) nicht

Wie "Heute" berichtete, testet die Stadt Wien Mistkübel mit neuer Öffnung für Zigaretten. Das System klappt offenbar noch nicht ganz so gut...

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Ende Dezember 2017 entdeckte "Heute"-Leser Peter G. einen ungewöhnlichen Mistkübel bei der Bushaltestelle Leopold-Ungar-Platz in Wien-Döbling. Vor dem grauen Kübel stand eine leicht verwirrte Menschentraube, die nicht wusste, wie sie ihre Zigaretten fachgerecht ausdämpfen und entsorgen soll. Am Montag, gut zwei Wochen später, sieht die Sache nicht viel besser aus.

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"Schwarzes Loch sucht Restmaterie"

Wie sich im Gespräch mit Pressesprecherin Ulrike Volk herausstellte, testet die MA-48 derzeit an ausgewählten Standorten in Wien das neue Aschenbecher-Design. Man werde abwarten wie dieses aufgenommen wird, erklärt sie weiter.

"Dies ist nun eine andere Konstruktion - innen wie außen. Die Öffnung ist bombiert (nach oben hin nur schmal geöffnet). Die Zigarette erlischt auf diese Weise von alleine.", so die MA-48 Pressesprecherin.

Ausdämpfen müsse man seine Tschick also nicht mehr. Einfach in den Aschenbecher werfen und fertig. Die Zigarette dämpft sich von selbst aus. Die Konstruktion soll vorrangig der Rauch- und Feuerbildung vorbeugen, aber auch etwaigen Verstopfungen.

Gut Ding braucht Weile

"Heute"-Leser Gerhard P. schickte der Redaktion, gut zwei Wochen nach der Montage, zwei Fotos des neuen Mistkübels.(Siehe Bildergalerie oben). Wie auf den Bildern zu sehen, scheint so mancher Raucher die neue Konstruktion immer noch nicht ganz durchblickt zu haben.

Die kleine Öffnung, die zum Entsorgen der Zigarette vorgesehen ist, ist verstopft. Die ersten Zigaretten stapeln sich darum schon auf dieser und fliegen links und rechts davon zu Boden. Aber wie sagt man so schön "Gut Ding braucht Weile". Geben wir dem Aschenbecher und den Rauchern noch ein bisschen Zeit...!


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • rauchermecki am 08.01.2018 16:51 Report Diesen Beitrag melden

    kaffeehalter

    den einzigen brauchbaren Vorteil haben diese röhrln nur, das man sich wenigstens kurz mal den espressobecher draufstellen kann, wen man in der tasche kramt oder sich eine tschick dazu rausnehmen will... man muss ja froh sein das man in wien noch eine Sitzgelegenheit findet oder einen Mistkübel, der keinen winzigen schlitz hat und schief abgeschnitten damits wasser besser abrinnt.... von kaum toiletten will i garnet anfangen....

  • Raucher am 08.01.2018 22:01 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Wenn der Aschenbecher voll ist dann wird es schwer funktionieren das neue System umzusetzen! Man sieht deutlich die halbe Zigarette aus dem Loch herausragen

    einklappen einklappen
  • Luis am 08.01.2018 23:31 Report Diesen Beitrag melden

    Braucht noch 20 Jahre

    Die Atomwissenschaftler und Maschinen Igengeninöre kennen sich mit Kleinigkeiten und Mülltrennung nicht so gut aus. Das machen normal die Frauen ohne Gender.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • helmut am 09.01.2018 11:37 Report Diesen Beitrag melden

    Leute gehören besser geschuld

    Schätz das der Pressesprecher MA 48 das auch liest hier ,war letztemal am Mistplatz Rautenweg Mit einem Kasten Ein Metalbett eine Matratze. Sperrig unter 2 m2. Der schaut rein und sagte gleich das ist mehr! Frage : das Eisenbett war halbe Menge .Wie kann da angestellter wem ablehnen wenn er metal bringt was verkauft wird ,und holz was verkauft wird? Der Fisch fängt am Kopf zu stinken an.

  • helmut am 09.01.2018 11:21 Report Diesen Beitrag melden

    Nur für stummeln gebaut? Asche egal!

    Ist aber klar das der Aussenbereich dieses Kübel immer dreckig sein wird durch Asche!! Wer gibt so Kübel in der Stückzahl im Auftrag. wenn man die nicht Testet. Schätz mal das der Kübel ein kleines Vermögen kostet. Es gibt auch Raucher was ihre Asche auch nicht am Boden werfen!

  • S.Oliver am 09.01.2018 10:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Immer das Gleiche

    Da wird wieder einmal eine eigentlich gute Idee von den ewigen Raunzern und Gegenstromschwimmern ohne Verstand boykottiert. Würden die Mülleimer nicht immer wieder brennen, dann wäre eine Veränderung gar nicht nötig gewesen. Nur weil es vielleicht eine Sekunde länger dauert mit dem Tschik das Loch im Rohr anzuvisieren, verweigern sich die Unbelehrbaren und raunzen rum. Wer nichts zu sagen hat, dem bleibt immer noch alles zu kritisieren und rum zu raunzen.

  • Peter am 09.01.2018 08:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wer checkt was nicht?!

    Was heißt die Raucher checken das (noch) nicht? Eine Frechheit sonderngleichen der Kommentar! Man sieht auf den Fotos eindeutig das der oder die Aschenbecher verstopft sind! Und wann ist etwas verstopft? Wenn zu viel drinnen ist, ihr Hirnis! Müßten einfach nur öfters entleert werden, dann funktioniert es auch! Damit grüße ich die MA 48 bzw. deren Beauftragten die das nicht checken!

    • S.Oliver am 09.01.2018 11:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Peter

      Mehr Löcher zum rein stecken, geben dem Rohr auch nicht mehr Fassungsvermögen. Es war ja früher auch nicht über, sondern nur falsch befüllt und es kam daher immer wieder zu Bränden. Alles nur Widerstand gegen vermeintliche Bevormundung. Das Getue um die Raucher nervt langsam gewaltig.

    einklappen einklappen
  • Luis am 08.01.2018 23:31 Report Diesen Beitrag melden

    Braucht noch 20 Jahre

    Die Atomwissenschaftler und Maschinen Igengeninöre kennen sich mit Kleinigkeiten und Mülltrennung nicht so gut aus. Das machen normal die Frauen ohne Gender.