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04. August 2018 11:59; Akt: 04.08.2018 15:54 Print

Taxler überfährt in Wien Hundebaby, rast davon

Die 10 Monate alte französische Bulldogge "Blueberry" wurde am vergangen Sonntag in Wien-Neubau angefahren. Ihre Besitzer suchen nach möglichen Augenzeugen.

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Nur dank ganz viel Glück lebt das 10 Monate alte Hundemädchen "Blueberry" heute noch. Am vergangenen Sonntag wurde die französische Bulldogge von einem Taxler in der Seidengasse Ecke Kaiserstraße (7. Bezirk) angefahren.

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Der Lenker beging Fahrerflucht und raste davon. "Wir wissen ganz sicher, dass es ein weißer Toyota Prius war", so Herrchen Max. Die Kennzeichen konnten sie sich in der Eile und im Schock nicht merken. Jetzt suchen sie nach Augenzeugen.

Weißer Toyota Prius gesucht

Es ging alles ganz schnell. Frauchen Maria (24) wollte "Blueberry"
im Auto anleinen. Als sie die Türe öffnete hüpfte das Hundemädchen hinaus und lief die Einkaufsstraße entlang. Dabei wurde der kleine Hund von einem Taxi angefahren. Der Taxler raste davon. Maria schnappte ihren schreienden Frenchie und das Paar brauchte sie in die Notfallambulanz der Vetmed.

"War lange nicht klar ob sie überlebt"

Harte Stunden des Bangens und Trauerns begannen. "Die Ärzte meinten, das wird wohl nichts mehr", so Max. "Blueberry" wurde kurzzeitig sogar für tot erklärt, kämpfte sich jedoch zurück ins Leben. Es folgte eine Not-OP. Kostenpunkt für die gesamte Behandlung: Rund 6500-7000 Euro.

Haben Sie etwas beobachtet?

"Blueberry" geht es seit dem gestrigen Freitag besser, "sie liegt nicht mehr auf der Intensivstation", so Max. Das Paar erstatte Anzeige und ist nun auf der Suche nach Augenzeugen.

Falls Sie am vergangenen Sonntag, 29.7.2018 gegen 19.35 Uhr in der Umgebung der Seidengasse Ecke Kaiserstraße (7. Bezirk) etwas beobachtet haben, schicken Se ein Mail an: leserreporter@heute.at.

Hilfe für "Blueberrry"

Da die Behandlung eine echte finanzielle Belastung bedeutet, hat Max eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. In den ersten Tagen sind schon fast 3500 Euro zusammengekommen. Weiter zur Crowdfunding-Kampagne

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Christoph am 04.08.2018 14:03 Report Diesen Beitrag melden

    Besitzer sind schuld

    Die Besitzer haben eine Teilschuld an dem Vorfall! Hätten sie den Hund angeleint bzw die Leine fest im Griff gehabt, dann wäre der Hund nicht auf die Straße gelaufen...Wer weiss ob der Taxifahrer etwas davon mitbekommen hat...wenn ja dann gebührt ihm eine Strafe aufgrund Fahrerflucht...jedoch ist er nicht schuld an dem Unfall sondern ganz allein die Besitzer des Hundes

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  • Ori am 04.08.2018 13:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ori

    Die traurige Realität ist dass wenn man den Fahrer ausforscht ER eventuelle Schäden am Auto geltend machen kann! Der Hundebesitzer ist immer schuld! Und der Hund ist laut Gesetz eine Sache....

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  • Pro Taxler am 04.08.2018 14:21 Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich

    Unfähig den Hund richtig anzuleinen und jetzt soll der Taxler schuld sein. Der Taxler sollte die Besitzer verklagen.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Renate am 10.08.2018 09:33 Report Diesen Beitrag melden

    Besitzer schuld

    Also offen gestanden sind die Hundebsitzer schuld. Habe selber einen Hund der ist mit einen Gurt gesichert. Wenn ich ihm dann die Leine draufgebe wird er so lange am Geschirr gehalten das er nicht rausspringen kann. Es tut mir für den Hund wirklich leid aber als Mensch muss ich den Hund beim Auto fahren sichern.

  • Glasl am 08.08.2018 17:52 Report Diesen Beitrag melden

    Fahrerflucht???

    Fahrerflucht? Ich glaube, der hat wahrscheinlich gar nicht mitbekommen, dass er einen "sehr kleinen" Hund angefahren hat. Denn, hätte er ihn überfahren, wäre es wohl um den kleinen geschehen gewesen.

  • Wienerberg am 06.08.2018 13:34 Report Diesen Beitrag melden

    na hoffentlich...

    ...meldet sich der Taxler und stellt Forderung an den Tierbesitzer für eventuelle Schäden am Auto. Gebühren würde es den Hundehalter.

  • Hannelore LIESS am 06.08.2018 10:10 Report Diesen Beitrag melden

    Hundbaby überfahren

    So traurig diese Geschichte ist, liegt die Verantwortung zuerst bei den Besitzern. Ich habe mittlerweile den 3 Hund und fahre nur im Auto mit einer Hundebox. Der Hund gewöhnt sich daran. Egal ober er winselt, auch das geht vorbei. Der Hund fühlt sich geborgen und die Hundebesitzer sind geschützt. Kommt es zu einem Unfall, kann der nicht angeleinte Hund zu einem Geschoß werden und gefährdet sich und die Insassen. Wichtig, ist der Hund nicht in einem Transportkorb, zahlt die Versicherung nichts. Schade, dass erst immer etwas passieren muss. Schön, dass es dem Hund wieder gut geht.

  • Tanja am 05.08.2018 09:37 Report Diesen Beitrag melden

    Na und?!

    Selbst schuld wenn er sich die Daten der Hundebesitzer nicht geben lässt, damit diese für den möglichen Schaden aufkommen - aber wenn er nicht möchte, ist das eben so.