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14. August 2018 11:46; Akt: 15.08.2018 13:04 Print

Wiener U-Bahn bekommt neue Bodenmarkierungen

Gelb-blaue Flächen mahnen jetzt Disziplin beim Einsteigen in die Öffis ein.

Erst aussteigen lassen, dann einsteigen: Dieses Prinzip soll die neue Bodenmarkierung verdeutlichen. (Bild: Leserreporter)

Erst aussteigen lassen, dann einsteigen: Dieses Prinzip soll die neue Bodenmarkierung verdeutlichen. (Bild: Leserreporter)

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Wie berichtet wurden die U6-Garnituren bereits an das Essensverbot auf der Öffi-Linie angepasst. Damit aber schon beim Einsteigen in die U-Bahn Rücksicht und Ordnung herrschen, setzen die Wiener Linien jetzt mit einer neuen Maßnahme schon am Bahnsteig an. Großflächige, gelb-blaue Markierungen symbolisieren seit Dienstag in der Station Westbahnhof die Einstiegsstellen und weisen auf das richtige Anstellen – erst aussteigen lassen, dann selbst einsteigen – hin.

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"Wir wollen die Fahrt mit den Öffis noch attraktiver machen und dazu zählt natürlich auch das bequeme und rasche Ein- und Aussteigen. Der Aufenthalt in den Stationen wird damit möglichst kurz gehalten und die Intervalle können noch besser eingehalten werden", sagt Öffi-Stadträtin Ulli Sima.

Ähnliche Markierungen gab es am Westbahnhof schon zuvor, allerdings waren diese schwarz-weiß und deutlich kleiner. In den kommenden Tagen werden die Hinweise auch in den Stationen Meidling, Spittelau und Längenfeldgasse folgen.

Nachlesen: Die verrücktesten Fotos aus den Wiener Öffis!

U6-Paket soll Komfort bringen

Neben den Bodenmarkierungen bringt das U6-Paket auch zahlreiche andere Verbesserungen: Sanierte Stationen, mehr Kühlung durch Sonnenschutzfolien, Lüftungskiemen und dem Test einer neuen Klima-Technik sowie sauberere Züge durch die neue Waschanlage.


(Stadträtin Sima beim Lokalaugenschein, Foto: PID)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Francis Lane am 14.08.2018 09:53 Report Diesen Beitrag melden

    so ist halt die Menschheit

    hätten die Leut a bessere Erziehung genossen und wären die letzten Jahrzehnte nicht nur Egoisten herangezogen worden, würde das ganze von selbst und ohne Markierungen funktionieren, weil ja auch logisch ist das drin erst platz sein kann wenn die Leut ausgestiegen sind. Ist für mich eher ein Zeichen der Degenerierung der Gesellschaft als sinnvoll oder hilfreich oder was auch immer.

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  • Evi am 14.08.2018 10:09 Report Diesen Beitrag melden

    Einsteigen lassen

    Leider müssen schon für die einfachsten dinge Markierungen gemacht werden. Sind die Menschen so dumm?

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  • Maverick am 14.08.2018 10:12 Report Diesen Beitrag melden

    Erschreckend

    Die 41% in der Umfrage, die damit nichts anfangen können, sollten vielleicht einmal einen Psych konsultieren.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • opachello am 16.08.2018 14:59 Report Diesen Beitrag melden

    Sommerloch mit Farbe behübscht

    Beim ersten Schneefall werden die Farbflächen zur Rutschzone werden. Die bisherige Markierung war für selbstdenkende Passagiere völlig ausreichend.

  • collackner am 16.08.2018 14:49 Report Diesen Beitrag melden

    Aprilscherz?

    Eigentlich gehört Frau Sima wegen Geldverschwendung angezeigt. Angeblich kostet dies 10 000.- pro Station. Es ist absolut sinnlos. Es wird dadurch nichts schneller, die Leute drängen genauso wie sonst, nur fangen sie halt jetzt noch früher an, um am nähesten zur Eingangatür zu stehen.

    • Berti am 17.08.2018 09:24 Report Diesen Beitrag melden

      Wahnsinn!

      Es ist lt. anderer Quelle noch teurer: 10.000,-- Euro pro Bahnsteigseite - also 20 Riesen pro Station!

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  • Tegetthoff am 16.08.2018 13:38 Report Diesen Beitrag melden

    Verbesserungsvorschlag

    Gratulation zu der glänzenden Idee der U-Bahn Bodenmarkierungen! Man könnte noch weitergehen und die Bequemlichkeit mit den Hinweisschildern "Hier ist links" und "Hier ist rechts" ergänzen. Es steht allerdings zu befürchten, dass diese Innovation bei unserer Generation "Wischer", auch "Smartphonezombies" genannt, (d.h. Leute, die unentwegt auf ihr Smartphone starren und ihr Umfeld kaum wahrnehmen) eher wirkungslos bleibt. Eine in jeder Hinsicht bessere Lösung wäre z.B. U-Bahnlotsen anzustellen, die die Fahrgäste sicher zu den Türen geleiten (aus dem Wagon hinaus würden sie hoffentlich selber finden). Diese Maßnahme würde nicht nur viele Arbeitsplätze schaffen, sondern auch noch viel mehr Geld kosten, das man dann auf die Fahrpreise aufschlagen könnte!

  • Ich wersonst am 16.08.2018 10:07 Report Diesen Beitrag melden

    Ja ja ja

    In Spittelau bin ich mal von Hinten in den Rücken geschlagen worden, als ich mit meinem Handwagerl nicht schnell genug für einen Glatzerten dahinter aus der UBahn ausgestiegen bin. Der ist sicher auf den Videoaufnahmen zu sehen gewesen.

  • Wiener am 15.08.2018 21:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wir sind was Besondres

    Wenn in Wien wo eine Schlange ansteht, dann pflanzt man sich ganze vorne neben dem Ersten auf, Ellbogen auf den Tresen und fällt denen einfach ins Wort. Wir stellen uns in Wien nebeneinander an, und sind erfolgreich damit. Wir sind die Prinzen, und alle anderen, naja...