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Die Rapperin Loredana soll einem Walliser Ehepaar 700.000 Franken abgenommen haben. In einem Hotel in Pristina stellte sie sich am 10. Mai der Öffentlichkeit.
Loredana erschien mit riesiger Sonnenbrille ("Schützt meine Identität -ey-") zur Pressekonferenz in einem Hotel in Kosovo am 10. Mai 2019. Sie sei hier, weil sie einen Video-Clip drehe, sagt Loredana zu Beginn des Medientermins. Dabei interessiert alle Anwesenden nur: ... Was sagt die Rapperin zu den schweren Betrugsvorwürfen, die das Schweizer Portal "20 Minuten" zwei Tage zuvor öffentlich gemacht hatte. Dazu erschien Loredana in Begleitung des kosovarischen Star-Anwalts Tome Gashi (r.) und ... ... des Luzerner Anwalts Artan Sadiku (l.). Neben Loredana saß Ehemann Mozzik. Er war "nur gekommen, um zu schauen, was geschieht." Die Rapperin weist alle Betrugsanschuldigungen von sich: "Ihr könnt hinter mir stehen oder auch nicht." Zwischenzeitlich stand Loredana auf und wirkt etwas wütend. Sie warf der Presse vor, sie habe sie nicht genug für ihr musikalisches Schaffen gewürdigt. Loredana geht davon aus, dass ihr Image keinen Schaden nehmen werde. Loredana gibt an, dass das Geld, das geflossen ist, weder mit Gewalt noch durch Betrug geflossen ist. Alles sei auf freiwilliger Basis gelaufen. Die Sache habe bereits 2016 angefangen. Da habe sie noch nicht gewusst, was läuft. Ein Teil ihrer Familie sei involviert gewesen. Loredana: "Wenn es um meine Familie geht, kenne ich nichts." Weiter gibt sie an, dass es ihr wichtig sei, zu sagen, was für sie die Wahrheit ist. Anwalt Gashi bestätigt, dass ein Bruder von Loredana zu Beginn involviert war. Die Situation sei nicht klar, so Anwalt Sadiku. Es sei nie die Absicht seiner Klientin gewesen, jemanden auszunehmen. Es sei ein ziviler Prozess.