F1 2018 im Test

17. August 2018 11:51; Akt: 17.08.2018 11:51 Print

Nicht nur auf, auch abseits der Rennstrecke ein Hit

von Phillip Platzer - Auf in die Boliden und ab geht's! Am 24. August erscheint F1 2018 und lädt wieder auf die virtuelle Rennstrecke. Wir haben die Sim getestet.

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Jedes Team hat dieses Mal einen individuellen Technik-Baum, an dem fleißig geschraubt werden kann. Leistung und Haltbarkeit der Teile müssen entwickelt werden, um konkurrenzfähig zu bleiben oder zu werden. Neues Salz in der Suppe sind auch plötzliche Regeländerungen, die die Kräfteverhältnisse der Teams komplett auf den Kopf stellen können. Neu implementiert ist das Medien-Feature und der Charakter des Fahrers. Man muss also nicht nur direkt auf der Rennstrecke aufpassen, sondern auch was man hinter den Kulissen so von sich gibt. Beim GP von Australien sind wir gleich in die Bande gekracht, natürlich kann man die Schuld auf sich nehmen, doch dann sinkt sofort die eigene Reputation. Wenn man seinem Team die Schuld in die Schuhe schiebt, kann es durchaus sein, dass die Bosse beleidigt sind und sich auch die Entwicklungs-Abteilung länger Zeit lässt, um neue Teile einzubauen. Ebenfalls entscheidend über das Vorankommen in der Karriere ist das Gleichgewicht zwischen Sportsmanship und Showmanship. Je nachdem wie man sich gegenüber anderen und auf der Strecke verhält, schlägt das Pendel in eine Richtung aus. Grafisch hat Codemasters auch an ein paar Details geschraubt. Neben allen Boliden und Fahrern der aktuellen Saison gibt es auch wieder klassische Rennwagen zu fahren. An das neue Halo-System werden sich Freunde der Cockpit-Kamera auch sehr schnell gewöhnen, der Überrollbügel ist nicht so störend, wie anfänglich gedacht. Auch cool: Wenn man an den Tribünen vorbeifährt, jubeln die Fans einem zu, auf Nacht-Kursen ist das Blitzlicht-Gewitter der Fotografen auch deutlich zu spüren. Die volle Formel-1-Erfahrung ist also garantiert. Vom absoluten Profi bis zum blutigen Anfänger, F1 2018 ist für jeden Fan geeignet. Mit diversen Fahr- und Stabilisierungshilfen bekommt man das Auto auch ohne Lenkrad gut in den Griff. Die KI ist auch gut individuell auf die eigenen Fähigkeiten einstellbar. F1 2018 hat im Vergleich zum Vorjahr einen großen Schritt gemacht. Der Karrieremodus fesselt genauso wie die unheimlich detaillierte grafische Aufbereitung. Ein wahrer Pflicht-Kauf für echte Formel-1-Fans!

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Herzstück von F1 2018 ist wieder der unheimlich detaillierte Karriere-Modus. Wie immer ist es wichtig, dass man ganz Rennwochenenden absolviert und sich im Training ein gutes Setup für die jeweilige Strecke erarbeitet. Fleißige Piloten werden mit Technik-Punkten belohnt, die man in die Entwicklung des Autos stecken kann.

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Jedes Team hat dieses Mal einen individuellen Technik-Baum, an dem fleißig geschraubt werden kann. Leistung und Haltbarkeit der Teile müssen entwickelt werden, um konkurrenzfähig zu bleiben oder zu werden. Neues Salz in der Suppe sind auch plötzliche Regeländerungen, die die Kräfteverhältnisse der Teams komplett auf den Kopf stellen können.

Neu implementiert ist das Medien-Feature und der Charakter des Fahrers. Man muss also nicht nur direkt auf der Rennstrecke aufpassen, sondern auch was man hinter den Kulissen so von sich gibt. Beim GP von Australien sind wir gleich in die Bande gekracht, natürlich kann man die Schuld auf sich nehmen, doch dann sinkt sofort die eigene Reputation. Wenn man seinem Team die Schuld in die Schuhe schiebt, kann es durchaus sein, dass die Bosse beleidigt sind und sich auch die Entwicklungs-Abteilung länger Zeit lässt, um neue Teile einzubauen.

Sportsmanship und Showmanship

Ebenfalls entscheidend über das Vorankommen in der Karriere ist das Gleichgewicht zwischen Sportsmanship und Showmanship. Je nachdem wie man sich gegenüber anderen und auf der Strecke verhält, schlägt das Pendel in eine Richtung aus. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Die Karriere bleibt also nicht nur auf der Strecke stets spannend.

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Grafisch hat Codemasters auch an ein paar Details geschraubt. Neben allen Boliden und Fahrern der aktuellen Saison gibt es auch wieder klassische Rennwagen zu fahren: Der Lotus 72D (1972), der Ferrari 312 T2 (1976) oder der McLaren M23D (1976) sind neu mit dabei. Mit dem 2009er Brawn MGP001 und dem 2003er Williams-BMW FW25 feiern auch moderne Boliden ihr virtuelles Debüt.

Fans jubeln, Kameras blitzen

An das neue Halo-System werden sich Freunde der Cockpit-Kamera auch sehr schnell gewöhnen, der Überrollbügel ist nicht so störend, wie anfänglich gedacht. Auch cool: Wenn man an den Tribünen vorbeifährt, jubeln die Fans einem zu, auf Nacht-Kursen ist das Blitzlicht-Gewitter der Fotografen auch deutlich zu spüren. Die volle Formel-1-Erfahrung ist also garantiert.

Vom absoluten Profi bis zum blutigen Anfänger, F1 2018 ist für jeden Fan geeignet. Mit diversen Fahr- und Stabilisierungshilfen bekommt man das Auto auch ohne Lenkrad gut in den Griff. Die KI ist auch gut individuell auf die eigenen Fähigkeiten einstellbar. F1 2018 hat im Vergleich zum Vorjahr einen großen Schritt gemacht. Der Karrieremodus fesselt genauso wie die unheimlich detaillierte grafische Aufbereitung. Ein wahrer Pflicht-Kauf für echte Formel-1-Fans!

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