Game Review

14. März 2018 15:36; Akt: 14.03.2018 15:51 Print

Wie ein irrer Fuchs Spieler in Frantics sabotiert

Frantics ist eine Sammlung von irren Minispielen in PlayStations PlayLink-Serie. Im Zentrum steht ein manipulativer, durchgeknallter Fuchs.

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Nun kommt "Frantics" zu den PlayLink-Games hinzu, in denen mit Smartphones und Tablets über die zugehörige Mobile-App zu viert gezockt werden kann. Hat man keine Mitspieler zur Verfügung, springt auf den bis zu drei Mitspieler-Plätzen die KI ein und zockt mit. Zu bewältigen gibt es in Frantics 15 Minispiele, bei den eines witziger als das andere ist. Gut gemacht ist dabei die Abwechslung, Spiele mit hektischen Bewegungen und Zeitdruck wechseln sich mit Aufgaben, für die man Köpfchen benötigt, ab. Das Highlight schlechthin ist aber, dass man hier durch Manipulationen die zu sammelnde Währung "Kronen" ergattern kann. Die "Kronen" aus den Minispielen nimmt man nämlich mit ins Finale, wo der angehäufte Vorrat in "Lebensenergie" umgewandelt wird. Bei den Minispielen geht es heiß her, und obwohl es nur 15 sind, wird es nicht so schnell langweilig. Die Minispiele erinnern sehr an die Games der "Mario Party"-Titel, sind aber deutlich länger gestaltet. Im Mittelpunkt steht jeweils der "Moderator" des Spiels, ein abgehalfterter und gerissener Fuchs. Er ist nicht nur für Späße zu haben, sondern bringt die Spieler sprichwörtlich zur Verzweiflung. Er sitzt meist in seinem Sessel und lacht diabolisch, wirft aber auch schon mal Bomben oder Fallen in die Minispiele, die unachtsame Zocker treffen. Äußerst manipulativ: Der Fuchs gibt nicht nur dem Sieger des jeweiligen Minispiels Kronen, sondern auch jenem Gamer, der am Chaos im Spiel verursacht hat. Spannend macht Frantics zudem, dass der Fuchs sich auch in geheimen Nachrichten an einen Spieler wenden und ihm eine besondere Aufgabe zuweisen kann. So verspricht er etwa Kronen, wenn man einem anderen Spieler in einem Game zum Sieg verhilft oder auch besonders einen Mitspieler in den Minigames besonders malträtiert. Die Minuspunkte sind bei Frantics nicht inhaltlich, sondern bei der Steuerung zu finden. Aus guten Grund: es gibt viel mehr Befehle, als von PlayLink-Spielen gewohnt. Angefangen vom Neigen des Smartphones zur Steuerung der Tier-Figuren bis hin zum Ziehen und Drücken am Handybildschirm ist alles sehr gewöhnungsbedürftig und hektisch. Den Charme verliert Frantics dadurch aber nicht und nach ein paar Tutorial-Durchgängen hat man auch den Handy-Controller gemeistert. Grafisch ist das Werk passend bunt und durchgeknallt umgesetzt, inhaltlich macht es auch noch nach Dutzenden Durchgängen Spaß.

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Mit "That's You!" und "Wissen ist Macht" hat Sony PlayStation bereits zwei Party-Quiz-Titel in seiner PlayLink-Reihe für die PlayStation 4 vorgelegt. Nun kommt "Frantics" zu den Games hinzu, in denen mit Smartphones und Tablets über die zugehörige Mobile-App zu viert gezockt werden kann. So verrückt war es allerdings noch nie.

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Schon mal Klasse: Hat man keine Mitspieler zur Verfügung, springt auf den bis zu drei Mitspieler-Plätzen die KI ein und zockt mit. Zu bewältigen gibt es in Frantics 15 Minispiele, bei den eines witziger als das andere ist. Gut gemacht ist dabei die Abwechslung, Spiele mit hektischen Bewegungen und Zeitdruck wechseln sich mit Aufgaben, für die man Köpfchen benötigt, ab. Das Highlight schlechthin ist aber, dass man hier durch Manipulationen die zu sammelnde Währung "Kronen" ergattern kann.

Die "Kronen" aus den Minispielen nimmt man nämlich mit ins Finale, wo der angehäufte Vorrat in "Lebensenergie" umgewandelt wird. Entsprechend kann man sich im Finale auf einen guten Polster verlassen oder muss eben zocken, um im Rennen zu bleiben. Das besondere dabei: Man hat so gut wie keine Chance, alleine den Sieg zu erringen. Zusammenarbeit ist gefragt, ebenso wie das Timing, wann man den Verbündeten schließlich verrät.

Chaotisch-lustiges Gemenge

Bei den Minispielen geht es heiß her, und obwohl es nur 15 sind, wird es nicht so schnell langweilig. Hier warten Aufgaben wie "Lauf, Ninja, lauf", bei dem die Mitspieler sich ein Rennen durch zufällige Hindernisse liefern. Oder aber "Einsame Spitze", wo es darum geht, auf einer rutschigen Plattform möglichst lange auszuharren. Auch lustig: "Hungrige Ritter", bei dem man Donuts einsammelt und gleichzeitig Gegner wegstößt.

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Die Minispiele erinnern sehr an die Games der "Mario Party"-Titel, sind aber deutlich länger gestaltet. Im Mittelpunkt steht jeweils der "Moderator" des Spiels, ein abgehalfterter und gerissener Fuchs. Er ist nicht nur für Späße zu haben, sondern bringt die Spieler sprichwörtlich zur Verzweiflung. Er sitzt meist in seinem Sessel und lacht diabolisch, wirft aber auch schon mal Bomben oder Fallen in die Minispiele, die unachtsame Zocker treffen. Äußerst manipulativ: Der Fuchs gibt nicht nur dem Sieger des jeweiligen Minispiels Kronen, sondern auch jenem Gamer, der das Chaos im Spiel verursacht hat.

Ausgefuchste Geheimaufträge

Spannend macht Frantics zudem, dass der Fuchs sich auch in geheimen Nachrichten an einen Spieler wenden und ihm eine besondere Aufgabe zuweisen kann. So verspricht er etwa Kronen, wenn man einem anderen Spieler in einem Game zum Sieg verhilft oder auch einen Mitspieler in den Minigames besonders malträtiert. Ob man also das Minispiel gewinnt, möglichst viel Schaden anrichtet oder Geheimaufgaben erfüllt, viele Wege führen ins Finale.

Mit den Kronen kann man sich auch Items kaufen und für den Showdown ansparen. Entweder ist eine Krone ein Leben wert oder man ersteigert beim Fuchs vor dem Finale besondere Fähigkeiten, um die Mitspieler aus dem Rennen zu werfen. Hier ist auch der Zeitpunkt gekommen, an dem die Zusammenarbeit endet und sich jeder gegenseitig in den Rücken fällt. Frantics schafft das äußerst amüsant und weiß, wie man für Lacher sorgt.

Fazit: Manipulativ gut

Die Minuspunkte sind bei Frantics nicht inhaltlich, sondern bei der Steuerung zu finden. Aus guten Grund: es gibt viel mehr Befehle, als von PlayLink-Spielen gewohnt. Angefangen vom Neigen des Smartphones zur Steuerung der Tier-Figuren bis hin zum Ziehen und Drücken am Handybildschirm ist alles sehr gewöhnungsbedürftig und hektisch. Auch, weil die Steuerung nur in der Hochformat-Handyhaltung korrekt abläuft. Zeitweilen passieren die Eingaben auch etwas zeitverzögert.

Den Charme verliert Frantics dadurch aber nicht und nach ein paar Tutorial-Durchgängen hat man auch den Handy-Controller gemeistert. Grafisch ist das Werk passend bunt und durchgeknallt umgesetzt, inhaltlich macht es auch noch nach Dutzenden Durchgängen Spaß. Wer generell Spaß an Party-Spielen hat, wird Frantics lieben, doch auch Neulinge am Spielesektor bekommen viel geboten. An "Mario Party" kommt Frantics zwar nicht ganz heran, dafür ist es aber umso durchgeknallter. Im positiven Sinn.

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(rfi)

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