Game Review

07. Dezember 2017 17:42; Akt: 08.12.2017 10:45 Print

SingStar Celebration für Playstation 4 im Test

Das neue "SingStar" macht die PlayStation 4 zur Karaokemaschine und das Smartphone zum Mikrofon. Wir haben getestet, ob's funktioniert.

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Den Begriff "SingStar" verbinden wir mit heiseren Kehlen und durchgefeierten Abenden. Als wir mit Freunden Rockhymnen ins Mikro gegrölt haben und die PlayStation 2 zur Karaokemaschine wurde. Nostalgie pur.

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Aber in den letzten Jahren wurde es verdächtig still um die Kult-Serie. 2014 sprang SingStar mit dem Subtitel "Ultimate Party" auf die PlayStation 4  – konnte eingefleischte Fans aber nicht überzeugen. Kann "Celebrations" jetzt die Kohlen aus dem Feuer holen und der Serie zu altem Glanz verhelfen?

Karaoke-Feeling? Check!

So viel vorweg: SingStar Celebrations macht einen Heidenspaß. Alleine, zu zweit oder im Partymodus mit bis zu acht Spielern dürfen wir wieder zu unseren Lieblingshits singen. Das Lineup ist gewohnt gut bietet Zuckerl für Fans von verschiedensten Genres. Allerdings sind nur 30 Songs im Kaufpreis inkludiert, weitere Lieder müssen für ca. 1,40 Euro zugekauft werden.

Alle Spieletests zum Nachlesen gibt's hier

Für Partys mit vielen Mitspielern besonders cool: "Celebrations" ist ein PlayLink-Titel, das Smartphone wird also per App zum Mikrofon. Das funktioniert zufriedenstellend, allerdings mit einer spürbaren Verzögerung. Wer sich ganz aufs Handy verlässt, der sollte in den Einstellungen unbedingt die automatische Latenzmessung aktivieren.

Die Gesangserkennung funktioniert grundsätzlich gut, allerdings kann man sie wie bei praktisch allen Karaokespielen durch Summen überlisten. Es wird also nur die Tonhöhe, nicht aber der exakte Wortlaut festgestellt. Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade gibt es leider nicht mehr.

Insgesamt klare Empfehlung

Hobbysängern können wir SingStar Celebrations mit gutem Gewissen empfehlen. Vor allem mit Freunden macht die PlayStation-Karaoke richtig viel Spaß. Ein paar Euro für die gewünschten Songs sollte man allerdings bereithalten. Und wer nur per Smartphone singt sollte sich bewusst sein, dass er mit einem spürbaren, aber erträglichen Maß an Lag leben muss.

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(red)

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