The Walking Dead: Die letzte Staffel

21. August 2018 21:05; Akt: 21.08.2018 21:10 Print

So spielt sich Clementines Finale in der Zombie-Welt

von Rene Findenig - Die "The Walking Dead"-Spiele haben die TV-Serie zumindest was den Inhalt betrifft mittlerweile eingeholt. Nun endet das Game-Abenteuer.

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Einsteiger wie Kenner fühlen sich heimisch. Wer die vorigen "The Walking Dead"-Staffeln bereits gespielt hat, dessen damalige Entscheidungen werden auf Wunsch in "Die letzte Staffel" übernommen. Das Game setzt dann etwas nach den Ereignissen von The Walking Dead: A New Frontier an. Wir erinnern uns (Vorsicht, Spoiler!): "Clem" verließ die Gruppe neuer Überlebender auf der Suche nach ihrem Schützling Alvin "AJ" Jr. Ob sie ihn fand, blieb damals unklar. Jetzt erfahren wir bereits zu Beginn: Sie sind nicht nur wieder glücklich vereint, sondern auch ein klein wenig gealtert. Clementine, jetzt eine Jugendliche, kurvt mit "AJ" auf Nahrungssuche in einem Wagen durch das Land, als ein Autounfall sie mitten in eine Untotengruppe schleudert. Dass Clementines Geschichte nicht nach diesen wenigen Augenblicken vorbei ist, dürfte klar sein. So wird die Nachwuchs-Kämpferin von einer Gruppe Jugendlicher gerettet und in ein vorerst sicheres Versteck, eine ehemalige Schule, gebracht. Dort muss sie sich allerdings erst einmal als Gruppenmitglied behaupten, denn Nahrungsmangel und angedeutete Machtkämpfe sorgen für Streitereien und etwas scheint hier auch so gar nicht zu stimmen. Es sind die Themen, die in der TV-Serie begeistert haben, derer sich das Spiel nun bedient. "The Walking Dead: Die letzte Staffel" ist auch weiter ein interaktives Abenteuer, das fast wie von selbst abläuft und von den Spielern nur Entscheidungen, Antwort-Auswahlen in Gesprächen und Knöpfchen-Drücken bei Quicktime-Events erwartet. Aber: die Grafik wurde aufpoliert, das Spiel läuft nun unglaublich flüssig und es gibt auch "Belohnungen". Heißt: es können nicht nur Gegenstände gesammelt und damit ein Zimmer dekoriert werden, sondern wer die Umgebung nicht erkundet, verpasst auch die eine oder andere Interaktion und teils wichtige Geschehnisse. Die Comic-Grafik ist fantastisch gelungen und zeigt keine Altersmängel anderer Telltale-Titel mehr. Besonders die Lichteffekte gefallen und die neue, nähere Schulter-Perspektive zieht den Spieler tiefer ins Geschehen hinein. Dazu gibt es eine frei bewegliche Kamera, ein Novum in der Serie. Für die letzte Staffel von The Walking Dead haben sich die Entwickler im Ersteindruck nicht lumpen lassen. Besonders bei der Grafik gibt es viele Neuerungen und erzählerisch orientiert sich die Staffel vorerst auf die ruhigeren, atmosphärischen Stärken der ersten beiden Teile. Clementines letzte Reise könnte der Serie nun die Krone aufsetzen, wenn das Niveau der ersten Episode gehalten werden kann.

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Vom hilflosen Mädchen zur mutigen Nachwuchskämpferin: Die im ersten Abenteuer des Entwicklers Telltale vorgestellte Clementine hat Spieler auf der ganzen Welt bewegt. Die von Verlusten gebeutelte und doch immer ihre Hoffnung behaltende Überlebende sorgte für einige der bewegendsten Momente der Spielegeschichte. Nun verrät es bereits der Titel: In "The Walking Dead: Die letzte Staffel" endet Clementines Reise.

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Gewohnt Telltale-gemäß hat der Entwickler die erste Episode ("Done Running") der vierten Spiele-Staffel für PC, PlayStation 4, und Xbox One sowie vorerst in Nordamerika auch auf Nintendo Switch veröffentlicht. Einsteiger wie Kenner fühlen sich heimisch. Wer die vorigen Staffeln bereits gespielt hat, dessen damalige Entscheidungen werden auf Wunsch in die neue Staffel übernommen. Oder aber, man setzt wie die Neuanfänger auf die Schnellzusammenfassung am Anfang und trifft dort die wichtigsten Entscheidungen.

Das Game setzt dann etwas nach den Ereignissen von The Walking Dead: A New Frontier an. Wir erinnern uns (Vorsicht, Spoiler!): "Clem" verließ die Gruppe neuer Überlebender auf der Suche nach ihrem Schützling Alvin "AJ" Jr. Ob sie ihn fand, blieb damals unklar. Jetzt erfahren wir bereits zu Beginn: Sie sind nicht nur wieder glücklich vereint, sondern auch ein klein wenig gealtert. Clementine, jetzt eine Jugendliche, kurvt mit "AJ" auf Nahrungssuche in einem Wagen durch das Land, als ein Autounfall sie mitten in eine Untotengruppe schleudert.

Spieler bekommen nicht alles serviert

Dass Clementines Geschichte nicht nach diesen wenigen Augenblicken vorbei ist, dürfte klar sein. So wird die Nachwuchs-Kämpferin von einer Gruppe Jugendlicher gerettet und in ein vorerst sicheres Versteck, eine ehemalige Schule, gebracht. Dort muss sie sich allerdings erst einmal als Gruppenmitglied behaupten, denn Nahrungsmangel und angedeutete Machtkämpfe sorgen für Streitereien und etwas scheint hier auch so gar nicht zu stimmen. Es sind die Themen, die in der TV-Serie begeistert haben, derer sich das Spiel nun bedient.

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Spielen tut sich "Die letzte Staffel" in gewohnter Manier, wobei doch an der einen oder anderen Schraube gedreht wurde. So ist "The Walking Dead: Die letzte Staffel" auch weiter ein interaktives Abenteuer, das fast wie von selbst abläuft und von den Spielern nur Entscheidungen, Antwort-Auswahlen in Gesprächen und Knöpfchen-Drücken bei Quicktime-Events erwartet. Aber: die Grafik wurde aufpoliert, das Spiel läuft nun unglaublich flüssig und es gibt auch "Belohnungen". Heißt: es können nicht nur Gegenstände gesammelt und damit ein Zimmer dekoriert werden, sondern wer die Umgebung nicht erkundet, verpasst auch die eine oder andere Interaktion und teils wichtige Geschehnisse. Die letzte Staffel serviert dem Spieler nicht alles auf dem Silbertablett. Gut so!

Episches Finale wird vorbereitet

Die erste Episode spart etwas mit Infos und auch Abwechslung, erzählt dafür eine solide und auf Clementine konzentrierte Geschichte. Zeitsprünge bleiben aus, "Clem" ist auch vorerst die einzige spielbare Figur. Das wird sich höchstwahrscheinlich ändern, denn unter anderem muss aufgeklärt werden, wie sie eigentlich "AJ" wiederfand. So bekommt der Spieler eine Episode, die ein episches Finale andeutet. Die Figuren werden umfassend eingeführt, die Handlung hetzt niemals voran. Und dass Clem für AJ zur Mentorin wurde, weckt Erinnerungen an Clems Ziehvater Lee und dessen tragisches Ende.

Nach drei Stunden in der ersten Episode muss man erst einmal durchatmen, denn Telltale hat wieder einen grandiosen Cliffhanger parat. Dann bleibt auch Zeit, die Neuerungen zu bewundern. Die Comic-Grafik ist fantastisch gelungen und zeigt keine Altersmängel anderer Telltale-Titel mehr. Besonders die Lichteffekte gefallen und die neue, nähere Schulter-Perspektive zieht den Spieler tiefer ins Geschehen hinein. Dazu gibt es eine frei bewegliche Kamera, ein Novum in der Serie.

Am Weg zu einem Pflicht-Spiel

Für die letzte Staffel von The Walking Dead haben sich die Entwickler im Ersteindruck nicht lumpen lassen. Besonders bei der Grafik gibt es viele Neuerungen und erzählerisch orientiert sich die Staffel vorerst auf die ruhigeren, atmosphärischen Stärken der ersten beiden Teile. Das minimalistische Gameplay bleibt erhalten, ist aber auch ein Markenzeichen der handlungsstarken "Walking Dead"-Staffeln.

Clementines letzte Reise könnte der Serie nun die Krone aufsetzen, wenn das Niveau der ersten Episode gehalten werden kann. Mehr wissen wir am 25. September 2018. Da erscheint die zweite Episode "Suffer the Children" von "The Walking Dead: Die letzte Staffel".

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