Gamescom

22. August 2018 05:55; Akt: 21.08.2018 22:36 Print

Transference angespielt: Datencrash in VR

von Lukas Urban - Ubisoft will einen kranken Geist in "Transference" erlebbar machen. "Heute" hat sich in den virtuellen Psycho-Thriller begeben.

Besonders intensiv wird der Psycho-Thriller Transference mit einer VR-Brille. (Video: Ubisoft)
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Escape Rooms haben in den letzten Jahren deutlich an Popularität gewonnen. In fast jeder größeren Stadt schossen diese Spiele wie Pilze aus dem Boden. Als Gruppe muss man darin aus einem Raum entkommen, indem man Rätsel löst und zusammenarbeitet. Transference ist wie ein Escape Room. Allerdings ist es ein Videospiel und man ist auf sich alleine gestellt.

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Der Titel handelt von der Familie Hayes, deren Gedächtnisse in einer beschädigten virtuellen Simulation gefangen sind, die vom Vater und gestörten Wissenschaftler Raymond geschaffen wurde. Besonders intensiv wird der Psycho-Thriller mit einer VR-Brille wie etwa PlayStation VR oder Oculus Rift. Für zartbesaitete Naturen gibt es auch die Möglichkeit, das Game normal auf dem Fernseher zu spielen.

Zwischen den Welten

Beim Probespielen auf der Gamescom 2018 – natürlich in VR – stach uns sofort die unheimliche Atmosphäre des Titels ins Auge. Transference spielt auf zwei Ebenen. Während die erste die normale Welt abbildet, ist die zweite eine korrumpierte virtuelle Welt, die zwar die Realität abbilden will, aber komplett aus den Fugen geraten ist.

Transference erschafft die bedrückende Stimmung nicht mit billigen Jumpscares und setzt stattdessen auf flackernde Lichter und Dateifragmente sowie aufwühlende Geräusche. Man sollte sich davon aber nicht zu sehr aus der Fassung bringen lassen, denn schließlich muss man die Situation wieder gerade rücken. Das tut man durch das Lösen von Rätseln – etwa das Einsetzen von Türklinken oder die Wahl der richtigen Radiofrequenz auf beiden Spielebenen.

Ersteindruck

Ubisoft Montreal und Elijah "Frodo" Woods Produktionsfirma SpectreVision zeigen mit Transference, wie man in der Virtuellen Realität so richtig Stimmung erzeugt, ohne auf billige Jumpscares zurückzugeifen. Stattdessen gibt es feine Rätsel, eine interessante Handlung und eine faszinierende Atmosphäre.

Transference angespielt: Datencrash in VR

Der Titel erscheint am 18. September in VR (PlayStation VR, Oculus Rift und HTC Vive) und den Plattformen PS4, Xbox One und PC. Eine kostenlose Prolog-Demo ist auf PS VR und PS4 erhältlich.

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