Microsoft sieht Evolution

"2017 wird das Jahr der künstlichen Intelligenz"

Dorothee Ritz, General Managerin Microsoft

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Dorothee Ritz, General Managerin Microsoft

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"2017 wird ein spannendes Jahr. Und vielleicht wird es jenes sein, das wir in der Geschichte rückblickend als das Jahr des großen Durchbruchs künstlicher Intelligenz betrachten werden", so Dorothee Ritz, General Manager von Microsoft Österreich. Sie sieht die künstliche Intelligenz jedenfalls neben anderen als eines der zentralsten Themen für das Jahr 2017.

Evolution statt Revolution laute das Motto für 2017. Das deswegen, weil technologischer Fortschritt nicht zuerst hochgelobt und ein Hype darum geschaffen wird, sondern Technologien zuerst zeigen werden, wie sie dem Menschen tatsächlich helfen können, so Ritz. Durch bessere Algorithmen werde künstliche Intelligenz zudem zum Alltagsbegleiter.

Dem Voraus gingen technologische Fortschritte bei Spracherkennung, Bilderkennung und Sprachbefehlen. "Gaming wird einen zentralen Bestandteil in der Weiterentwicklung von künstlicher Intelligenz haben und wir werden künstlicher Intelligenz dabei spielerisch neue Dinge über uns beibringen", so Ritz. Als tägliche Begleiter wird die künstliche Intelligenz dabei vor allem als Sprachassistenten auftreten.

Die Technologie soll 2017 aber auch das Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis grundlegend verändern. "Wir werden zunehmend auch über Arbeitsergebnisse sprechen, seltener über Arbeitszeiten. Vertrauensarbeit wird ein zentrales Konzept sein. Und unsere Arbeit wird zunehmend im Fluss unseres Privatlebens passieren", ortet Ritz. In punkto Virtual Reality sieht Microsoft bald die Möglichkeit, in die Haut virtueller Avatare zu schlüpfen und die Umgebung natürlicher zu erleben. Und: Datenschutz wird wichtiger als je zuvor.

BILDER DES TAGES

20.02.2017: Good Connections
20.02.2017: Der Papst und die Technik. Bei einem Besuch der Kirche Santa Maria Josefa del Cuore di Gesù in Rom lässt sich Papst Franziskus geduldig von der Selfie-begeisterten Jugend fotografieren.

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