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Mythos Handystrahlung: Wie gefährlich ist sie?

Kurios, aber wahr: Die Strahlenbelastung in der U-Bahn ist höher als in den eigenen vier Wänden

Kurios, aber wahr: Die Strahlenbelastung in der U-Bahn ist höher als in den eigenen vier Wänden

Handystrahlung - von vielen als Mythos belächelt, von anderen wegen Gesundheitsgefahren gefürchtet. Doch was stimmt wirklich und was ist ein Mythos? Wir stellen Ihnen zwölf Fakten zum Thema vor und klären die Fragen: Macht Handystrahlung unfruchtbar? Bekomme ich vom Telefonieren Krebs? Ist ein Sendemasten in meiner Nachbarschaft gefährlich? Wir haben Antworten, die zum Teil überraschen.

Von Handystrahlung bekommt man Krebs
Ja und nein. Richtig ist, dass man von der Strahlung Krebs bekommen KANN. Dass von den Mobiltelefonen eine Gefahr ausgeht, ist für den Leiter des Institutes für Umwelthygiene der Medizinischen Universität Wien, Michael Kundi, auch belegt. "Handys senden Mikrowellen aus, die teilweise im Gewebe des Kopfes absorbiert werden". Dadurch habe man nach zehn Jahren bereits ein bis zu 70 Prozent höheres Risiko, einen Gehirntumor zu bekommen.

Wo Handymasten stehen, bekommen Kinder eher Krebs
Das ist nicht nachweisbar. Eine Studie aus Großbritannien kam zu dem Ergebnis, dass es "in der Umgebung von Handymasten keinen Zusammenhang mit kindlichen Krebserkrankungen gebe", sagt der Wiener Arbeitsmediziner Christian Wolf. Auch Auswirkungen etwa auf das Gehör oder das Sehen konnten nicht belegt werden.

Neue Handys sind gefährlicher als alte Telefone
Das ist falsch. So wiesen die Experten des "Wissenschaftlichen Beirats Funk" (WBF) etwa darauf hin, dass Schnurlostelefone älterer Technologien eine kontinuierliche Quelle der Belastung darstellen, eine Abschätzung dieser Exposition in einschlägigen Studien bisher jedoch kaum Beachtung fand. Im Gegensatz zu neueren Modellen senden die Älteren nämlich unentwegt.

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