Mann in Spanien verhaftet

YouTuber zeigte Schmuggel von Waffen am Flughafen

Die USA wollen Reisende auch abseits der Sicherheitskontrollen intensiver durchleuchten.

In den Videos wurde gezeigt, wie man Waffen durch Sicherheitskontrollen bringen kann

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Die USA wollen Reisende auch abseits der Sicherheitskontrollen intensiver durchleuchten.

In den Videos wurde gezeigt, wie man Waffen durch Sicherheitskontrollen bringen kann

Spanische Polizisten haben einen Mann in der Stadt Marmolejo in der Provinz Jaén verhaftet, der auf der Videoplattform YouTube in Videos zeigte, wie man Waffen durch die Sicherheitskontrollen auf Flughäfen schmuggeln kann. Die Videos wurden hunderttausende Male angeklickt. Bei der Festnahme des Mannes wurden in seiner Wohnung Waffen und Sprengstoff gefunden.

In den Videos zeigte der Mann, wie man Waffen bastelt, die unentdeckt durch die Sicherheitskontrollen an Flughäfen geschmuggelt werden, so die Behörden. Viele der Videos sollen in arabischer Sprache veröffentlicht worden sein. Der Mann wurde festgenommen, bei einer Hausdurchsuchung wurden verbotene Waffen, Materialen zum Mixen von Sprengstoff und selbstgebastelte Granaten gefunden.

"Manche der Waffen waren so hergestellt worden, dass sie an Flughafen-Detektoren nicht erkannt werden können", so ein Polizeisprecher über den Fund im Haus des Mannes, der aus Nordafrika stammen soll. In entdeckten Dokumenten wurden außerdem detailliert die Sicherheitsvorkehrungen an der Grenze zwischen Spanien und Marokko aufgelistet.

Von Vibratoren bis Feuerwaffen
Auf dem YouTube-Kanal des Mannes sollen sich seit April 2010 hunderte Videos angehäuft haben - viele davon seien harmlose Bastelanleitungen für Schwimmbecken oder sogar Vibratoren. Andere wiederum zeigen, wie man selbst tödliche Instrumente wie Bögen oder Feuerwaffen herstellen könne. Weitere Details nannte die Polizei nicht, laut spanischen Medienberichten soll sich der Mann in Untersuchungshaft befinden.
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Orte: Spanien

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