Beamte spionieren online Multimedia

Facebook-Wirbel um neues Polizei-Gesetz

Facebook

Facebook

Die Nachricht über einen neuen Passus im Sicherheitspolizeiegsetz, wonach die Polizei weitreichendere Rechte in Bezug auf online-Überwachungen erhalten, lösen eine Lawine des Protests im Internet aus. Für fast die Hälfte der "Heute.at"-Leser (44 %) ein Grund, deswegen Facebook zu verlassen.

Polizei liest mit auf Facebook! Diese Meldung hat große Unsicherheit bei den "Heute"-Lesern erzeugt. Dutzende riefen in der Redaktion an und erkundigten sich über die Möglicheiten, einer Kontrolle zu entgehen. Und bei einer Online-Umfrage gaben 44 Prozent ein, deswegen aussteigen zu wollen.

So löschen Sie Ihren Facebook-Account:
  • Loggen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten bei Facebook ein.
  • Rufen Sie die Seite http://www.facebook.com/help/contact.php?show_form=delete_account auf.
  • Klicken Sie  auf "Absenden".
  • Ein Pop-Up erscheint. Geben Sie dort Passwort und Sicherheitsabfrage ein und bestätigen die Eingaben.
  • Sie werden informiert, dass Ihr Account binnen 14 Tagen nachhaltig gelöscht wird.
  • Der Weg zurück ist aber noch offen, denn wenn Sie sich mit Ihren Daten einloggen, dann können Sie die  Lösch-Anfrage binnen der nächsten 14 Tage zurückziehen.

Eine wirkliche Flucht aus Facebook gibt es aber nicht. Denn: Facebook speichert Ihre Daten trotzdem im Hintergrund weiter, was viele Datenschützer kritisieren. Bei einer Verhandlung mit dem österreichischen Facebook-Kritiker und Studenten Max Schrems hatte Facebook jedoch zugestanden, künftig die Daten im Hintergrund ebenfalls zu löschen.
 


PS: Haben Sie schon unseren Newsletter abonniert? Hier anmelden!
Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von Heute.at!
Heute.at auf Pinterest finden Sie hier!
Heute.at auf Instagram gibt es hier!

Ihre Meinung

Fotoshows aus Multimedia (10 Diaserien)