Rassismus, Hass, Spott

25. März 2016 22:01; Akt: 12.04.2016 03:40 Print

#imzugpassiert: Frauen berichten über sexuelle Übergriffe

Seit einigen Tagen berichten Dutzende Frauen auf Twitter unter dem Hashtag #imzugpassiert, welchen sexuellen Belästigungen, Übergriffen und Attacken sie bereits in Zügen ausgesetzt waren. Innerhalb kürzester Zeit wurde das Thema zu einem der heißdiskutiertesten im Netz - und einige User outen sich als sexistische und rassistische Menschen.

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Seit einigen Tagen berichten Dutzende Frauen auf Twitter unter , welchen sexuellen Belästigungen, Übergriffen und Attacken sie bereits in Zügen ausgesetzt waren. Innerhalb kürzester Zeit wurde das Thema zu einem der heißdiskutiertesten im Netz - und einige User outen sich als sexistische und rassistische Menschen.


Dass das Thema ein ebenso brandaktuelles wie oftmals zu wenig beachtetes ist, zeigen die Dutzenden Twitter-Einträge mit dem Hashtag. Fast im Minutentakt erschienen am Freitag Berichte von Frauen, die in irgendeiner Form schon einmal in einem Zug Opfer eines Übergriffs oder einer Attacke geworden sind. Den Auslöser gab es durch die deutsche Regiobahn, die öffentlich machte, dass sie in jedem Zug zwischen Leipzig und Chemnitz zwei Frauenabteile einrichten will, um das Sicherheitsgefühl zu stärken.

Umso erschreckender zeigte sich aber auf Twitter, wie viele - vor allem männliche - User auf die Vorfälle reagieren. Hass, Rassismus und Nazi-Vergleiche wurden hier offen in die Runde geworfen, Opfer verhöhnt. Hier löste ein Gespräch zwischen ORF-Journalist Hanno Settele und Grünen-Nationalrätin Sigi Maurer den Twitter-Trend aus, der von der Kunststudentin und Twitter-Nutzerin Anna Lena Bankel in Hashtag-Form gebracht wurde.

Hier einige der Erfahrungsberichte von Betroffenen...:

 















... und die teils schockierenden Antworten:















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