"GoStudent"

15. November 2016 03:17; Akt: 23.11.2016 03:42 Print

200.000 Euro Geldspritze für erste Nachhilfe via Handy-Chat

Probleme bei der Hausübung oder beim Lernen? Künftig kein Weltuntergang mehr. Wie bei einem WhatsApp-Chat können Schüler in "GoStudent" Fragen stellen. Tutoren antworten.

 (Bild: GoStudent)

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Probleme bei der Hausübung oder beim Lernen? Künftig kein Weltuntergang mehr. Wie bei einem WhatsApp-Chat können Schüler in "GoStudent" Fragen stellen. Tutoren antworten.


Jede Wette: "GoStudent" wird in Österreichs Klassen rasch Schule machen. Go was? "Das ist unsere App, mit der wir erstmals eine Form von Lernunterstützung bieten, die Teenager ihren Eltern zeigen – und nicht umgekehrt", sagt Co-Founder Gregor Müller. Die appgefahrene Idee von ihm und seinen Kollegen Felix Ohswald und Jörg Flöck: Wie bei einem Chat können Schüler Fragen stellen oder ein für sie unlösbares Hausübungsbeispiel als Foto posten – und bekommen rund um die Uhr von Studenten Antworten.

"Bis jetzt haben 4.000 Menschen die App heruntergeladen, täglich werden zwischen 100 und 150 Probleme bearbeitet", erzählt Müller. Hilfe wird in allen gängigen Unterrichtsfächern geboten. Das größte Problemfeld ist – wie könnte es anders sein – Mathematik."Hier gibt es mit Abstand die meisten Hilferufe. Die restlichen verteilen sich ziemlich gleichmäßig."

Antworten geben großteils Studenten. Um dauerhaft Tutor zu werden, müssen zehn Mal Lösungen als hilfreich und richtig bestätigt werden. Die Idee kam Felix Ohswald während eines Auslandsstudiums. Da er seinem Bruder damals häufig via Whats-App bei der Hausübung half, entstand später "GoStudent". Das Potenzial haben auch Investoren erkannt – und 200.000 Euro Finanzspritze gewährt.

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