Social Media wird kompliziert

12. September 2018 13:06; Akt: 12.09.2018 13:47 Print

EU-Parlament stimmt für Urheberrechtsreform

Das EU-Paparlament hat die heftig umstrittene Anpassung des Urheberrechts an das Internet-Zeitalter gebilligt.

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Nach monatelangen hitzigen Debatten hat das Europaparlament die umstrittenen Pläne zur Reform des Urheberrechts im Internet gebilligt. Für die Vorlage, die das Urheberrecht dem digitalen Zeitalter anpassen soll, stimmten am Mittwoch in Straßburg 438 Abgeordnete, 226 votierten dagegen und 39 enthielten sich. Damit können nun die Verhandlungen zwischen dem Parlament und dem Rat der EU-Staaten beginnen.

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Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, Suchmaschinen wie Google zur Bezahlung für angebotene fremde Nachrichteninhalte zu zwingen. Anbieter wie Facebook, die Google-Tochter Youtube oder Twitter sollen zudem für urheberrechtlich geschütztes Material, das von Nutzern hochgeladen wird, haftbar gemacht werden. Anfang Juli hatte das Europaparlament einen ersten Entwurf abgelehnt.

"Freies Internet in Gefahr"

Der Text sieht ein Leistungsschutzrecht vor, wie es bereits in Deutschland gilt. Damit soll sichergestellt werden, dass Verlage oder Nachrichtenagenturen vergütet werden, wenn ihre Artikel auf Plattformen angeboten werden. Private Nutzer, die - etwa über Facebook oder Twitter - Nachrichten austauschen, sind davon nicht betroffen.

Für diese Reform hatten zahlreiche Medien in ganz Europa, aber auch Kulturschaffende, unter ihnen bekannte Künstler wie Paul McCartney, geworben. Die Internet-Riesen und Lobby-Verbände der Digitalwirtschaft hatten dagegen mobil gemacht. Unterstützt wurden sie von zahlreichen Internet-Aktivisten. Die Gegner der Reform sehen darin eine Gefahr für das "freie Internet" und warnen vor einer Zensur von Inhalten durch Plattformen.

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(red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Abrid am 12.09.2018 14:43 Report Diesen Beitrag melden

    Na Super

    Wenn das so durchgeht, wie es geplant ist, dann finden wir uns in der EU in Nord-Korea wieder.....

  • Auchnemeinung am 12.09.2018 19:04 Report Diesen Beitrag melden

    Der Heiko

    hat seinerzeit den Anfang gemacht, es geht Richtung DDR, China, Nordkorea. Was nicht genehm ist, wird mund-, text- und bildtot gemacht.

  • Joseph am 12.09.2018 20:56 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Bald haben wir Nordkorea überholt - das ist die so hochgelobte Freiheit der EU

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  • Joseph am 12.09.2018 20:56 Report Diesen Beitrag melden

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  • Auchnemeinung am 12.09.2018 19:04 Report Diesen Beitrag melden

    Der Heiko

    hat seinerzeit den Anfang gemacht, es geht Richtung DDR, China, Nordkorea. Was nicht genehm ist, wird mund-, text- und bildtot gemacht.

  • Abrid am 12.09.2018 14:43 Report Diesen Beitrag melden

    Na Super

    Wenn das so durchgeht, wie es geplant ist, dann finden wir uns in der EU in Nord-Korea wieder.....