Simone Giertz

25. Juli 2018 08:42; Akt: 25.07.2018 09:10 Print

Roboter-Königin hat Hirntumor besiegt

Simone Giertz ist die "Queen of Shitty Robots" und begeistert Millionen mit ihren Erfindungen. Nach einer schwierigen Hirntumor-Behandlung ist sie zurück.

Simone Giertz nach ihrer Operation. (Video: Simone Giertz/Tilllate)
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Die "Königin der beschissenen Roboter", Simone Giertz, hat den Kampf gegen ihren Hirntumor gewonnen und verliert keine Zeit, ihre YouTube-Karriere fortzusetzen. Die 27-jährige Schwedin ist offiziell zurück auf der Streaming-Plattform – nur sechs Wochen nach iher Operation.

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In einem gewohnt locker-flockigen Video erklärt die Erfinderin, dass sie es zwar langsam angehen müsse, jedoch möglichst bald wieder in regelmäßigen Abständen Videos posten wolle.

"Keine Sorge, ich bin versichert"

"Unterm Strich geht es mir gut, die Operation verlief wirklich gut, ich kann aus beiden Augen sehen, und mein Gehirn scheint genauso gut – oder genauso schlecht – zu funktionieren wie vorher", teilt sie in ihrem neuesten Clip mit dem Titel "Zurück von der Gehirn-OP" mit.

In dem zehnminütigen Video erzählt die Schwedin unter anderem, dass die Operation zur Entfernung ihres Tumors umgerechnet satte 200.000 Euro kostete ("Keine Sorge, ich bin versichert – aber das macht mir Sorgen um Leute, die das nicht sind"), und dass sie nun eine Titan-Platte in ihrem Schädel trage.

Positive Erfahrungen auf lange Sicht

"Ein Meningeom wird oft als ein guter Hirntumor bezeichnet", geht Giertz auf ihre Krankheit genauer ein. "Aber von einem guten Hirntumor zu sprechen, fühlt sich ein wenig an, als würde man von einem lustigen Stau sprechen. Es gibt nichts Gutes oder Lustiges daran." Auf lange Frist gesehen wolle sie aber versuchen, die Operation als eine positive Erfahrung zu sehen, die ihre Sicht auf das Leben verändert hat.

Ein zukünftiges Projekt könnte die Veröffentlichung von Filmmaterial über ihre Operation beinhalten, sagt sie weiter und verrät, dass ein Dokumentar-Filmer damit beauftragt wurde, ihre Erfahrungen schon vor und während des Eingriffs festzuhalten. Was mit den Aufnahmen passieren soll, stehe noch nicht fest. Sicher sei aber, dass in naher Zukunft schon bald wieder die ersten Clips mit bizarren Erfindungen der "Queen of Shitty Robots" viral gehen dürften.

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(Team Tilllate)

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