Künstliche Intelligenz

15. Dezember 2017 10:44; Akt: 15.12.2017 15:22 Print

Roboter schreibt "Potter"-Buch und es ist großartig

Zwar schafft die Künstliche Intelligenz schon Sätze ganz im Stil von J.K. Rowling, doch das Ergebnis ist einfach nur grenzgenial.

"'Gar nicht mehr so hübsch', dachte Harry als er Hermine in die scharfe Soße tunkte", lautet nur einer der schrägen Sätze, die von der Künstlichen Intelligenz verfasst wurden. (Video: Glomex/ProSieben)

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"'Was ist mit Ron-Magie', bot Ron an. Für Harry war Ron ein lauter, langsamer und weicher Vogel. Harry dachte nicht gerne über Vögel nach".

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Das klingt eigentlich so gar nicht nach J.K. Rowlings weltberühmten Zauberlehrling. Ist es auch nicht, denn das neueste (inoffizielle) Kapitel aus der Saga stammt nicht aus der Feder der britischen Autorin, sondern wurde zur Gänze von einer Künstlichen Intelligenz geschrieben.

Das New Yorker Kollektiv "Botnik", bestehend aus Autoren, Künstlern und Programmierern, hat einen Computer alle sieben Original-Bände der Reihe auf ihren Aufbau, die Geschichte und Schreibstil analysieren lassen. Das Ergebnis ist ein brandneuer Roman, der komplett von einer Maschine verfasst wurde und einen schrägen, wie passenden Namen trägt: "Harry Potter und das Portät das wie ein großer Haufen Asche aussieht".

"Rons 'Ron'-Shirt war fast so schlimm, wie Ron selbst"

Während die Grammatik in den meisten Fällen noch einwandfrei daherkommt, ist die Story eine ganz andere. Die literarischen Kombinationen ergeben zwar oft keinen Sinn, punkten aber mit einer Skurrilität, dass man direkt weiterlesen will – das Ergebnis des KI-Experiments ist unfassbar lustig.

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(rcp)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hans am 15.12.2017 11:18 Report Diesen Beitrag melden

    Künstler wissen es nicht besser

    Ich habe es hier schon oft geschrieben: Computer können Muster erkennen, aber niemals wirklich den Sinngehalt einer Situation erfassen. Sie können Muster erkennen lernen. Sie können neue Reaktionen auf erkannte Muster erlernen. Das ist das, was man heute unter Künstlicher Intelligenz versteht. Aber bereits das Verhalten eines Computerprogramms können Computer nicht exakt vorhersagen, das ist mathematisch bewiesen. Deshalb wird es auf Basis der heutigen Rechnerarchitekturen niemals einen maschinellen Ersatz für menschliche Softwareentwickler oder auch Schriftsteller geben.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Hans am 15.12.2017 11:18 Report Diesen Beitrag melden

    Künstler wissen es nicht besser

    Ich habe es hier schon oft geschrieben: Computer können Muster erkennen, aber niemals wirklich den Sinngehalt einer Situation erfassen. Sie können Muster erkennen lernen. Sie können neue Reaktionen auf erkannte Muster erlernen. Das ist das, was man heute unter Künstlicher Intelligenz versteht. Aber bereits das Verhalten eines Computerprogramms können Computer nicht exakt vorhersagen, das ist mathematisch bewiesen. Deshalb wird es auf Basis der heutigen Rechnerarchitekturen niemals einen maschinellen Ersatz für menschliche Softwareentwickler oder auch Schriftsteller geben.