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Das Musical Elisabeth

Freitag, den 24. Juli 2015, Start: 19:30 Uhr, Ende:


 Der Welterfolg von Michael Kunze und Sylvester Levay wieder auf Tournee in Deutschland und Österreich

Ein Drama über die andere Seite der schönen Kaiserin

 

Dies ist der Stoff, aus dem große Dramen sind. Alles bietet er auf Liebe, Macht, Ruhm, Schönheit, Verzweiflung, sogar Mord. Und er erzählt die Geschichte entlang einer einzelnen Person der Weltgeschichte Elisabeth, geboren 1837 in München, erstochen als österreichische Kaiserin 1898 in Genf. Ihr Schicksal füllt Bücher, Filme, Theaterstücke, Museen und ist auch Gegenstand dieses einen sehr besonderen, geradezu rauschhaften Dramas Elisabeth. Dass es einmal das erfolgreichste deutschsprachige Musical werden würde, durfte zur Uraufführung 1992 durch die Vereinigten Bühnen Wien niemand erwarten. Im Gegenteil, die Presse wehrte sich damals mit gefährlicher Häme gegen diese neue, dunklere Sicht auf die österreichische Nationalheilige.

 

Doch es war die Intention des Autors Michael Kunze, der naiv-herzigen Sissi aus den frühen Kitsch-Filmen das Bild einer starken, gebildeten, selbstbestimmten Frau entgegenzusetzen, die ihrer Zeit weit voraus war. Dafür schuf er ein funkelnd-verschattetes Drama über die Prinzessin aus Bayern, die mit 16 Jahren den Kaiser von Österreich heiratet, aber nicht lange glücklich bleibt und den Goldfesseln des Wiener Hofes bald durch ausgedehnte Reisen entflieht.

 

Es ist ein genialer Kunstgriff des Autors, der schönen kühlen Elisabeth die Figur des Todes an die Seite zu stellen, mit dem sie Zeit ihres Lebens eine sehnsuchtsvolle und selbstzerstörerische Liaison pflegt, bevor sie sich ihm schließlich ergibt. Der Komponist Sylvester Levay schuf dazu eine so anrührende wie unpathetische Symphonik mit starken Momenten. Das Wiener Publikum jedenfalls hob dabei sechs Jahre lang Abend für Abend vernehmlich zu schluchzen an, bevor es mittlerweile an die zehn Millionen Zuschauer in aller Welt eroberte. Heute ist es in sechs Sprachen übersetzt, auch ins Japanische und Koreanische.

 

Oft verlieren Musicals mit den Jahren ihren Zauber, werden geschätzt nur noch wegen ihres musealen Wertes nicht dieses. Elisabeth wurde nach der Uraufführung nicht als unveränderlich eingefroren wie Broadway-Stücke, es hält sich frisch durch stete Veränderung, wurde 2008 von Harry Kupfer und dem Bühnenbildner Hans Schavernoch neu inszeniert. Auch Szenen und Lieder veränderten oder ergänzten die Autoren im Laufe der Jahre. Ein für die japanische Fassung geschriebenes "Rondo des Todes" wurde jetzt auch in die deutschsprachige Inszenierung aufgenommen. Überhaupt erscheint die heutige Fassung durch raffinierten Licht- und Hightech-Einsatz moderner als am Anfang und hält Spannung bis zum letzten Moment, als hinreißender Klassiker.


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Veranstaltungsort

Musiktheater am Volksgarten
Am Volksgarten 1
4020 Linz

Tel: 0800 218 000


01.09.2014

Alfons Haider Vorbild für Brüno?

Die Premiere rückt näher, der Spannung steigt: Sacha Baron Cohens Klamaukfilm Brüno ist ab 10. Juli in den Kinos zu sehen. Doch wer war eigentlich das Vorbild für Cohens Figur?, fragte sich eine britische Zeitung. Die überraschende Antwort: Alfons Haider!

Alfons Haider zu überraschen ist schwer. Haider ist Österreichs bestbezahlter Showmaster, Musicaldarsteller, Schauspieler und allgegenwärtig auf den Society-Seiten der heimischen Zeitungen. Umso größer dürfte also seine Verwunderung gewesen sein, als er dieser Tage Besuch von einem Reporter der britischen Zeitung Daily Mirror bekam. Für die Yellow Press ist Alfons Haider nämlich niemand Geringerer als das Vorbild für Sacha Baron Cohens schwulen Klatschreporter Bruno.

Keine Gefahr für die Karriere
Im Interview drückt Haider jedenfalls seine Bewunderung für Sacha Baron Cohen aus: "Sacha ist ein großer Schauspieler und und Komödiant und er wird seine Rolle großartig spielen." Dass er mit Bruno verglichen werde, stelle keine Gefahr für seine Karriere dar. Aber: Was Haider stört, sind die rechten und antisemitischen Untertöne der Filmfigur.


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1 Kommentar von unseren Lesern

0

greyfox60 (25)
23.06.2009 09:38

tunte
-- als alternder transvestit, warum nicht ?
-- und endlich wieder mal in der zeitung, hurra !


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