Kino

"Duell zwischen Mann und Frau!"

„Antichrist“ von Lars von Trier ist ein echt kaputter Film. Man sieht Sie und Ihren Kollegen Willem Dafoe einige gesundheitsschädliche Dinge tun.
Gainsbourg: „Ich wollte darstellerisch so weit wie möglich gehen. Und ich wollte, dass Lars mich in die Richtung stößt, in die er mich haben wollte. Geführt zu werden, angetrieben – das ist für mich ein Vergnügen.“

Der Film handelt von der tiefen Trauer eines Ehepaares?
„Trauer ist nur ein Aspekt des Streifens. Es geht um ein Duell zwischen Mann und Frau. Um den Konflikt, den Frauen mit sich selbst austragen: Mutter sein zu wollen und Liebhaberin. Dann gibt es noch die Frage nach der Grausamkeit der Natur.“

Im Film sieht man Sie häufig nackt.
„Die Nacktszenen waren wirklich beängstigend. Gerade die pornografischen Sequenzen sind starker Tobak. Aber ich weiß auch, dass ich das Exhibitionistische in mir habe. Ich will Grenzen überschreiten.“

Wie ist ein normaler Drehtag von „Antichrist“ abgelaufen?
„Morgens eine Szene, wo Willem Dafoe und ich uns im Wald anschreien, mittags eine Splatter-Szene, Blut überall, abends eine Szene, wo ich über mein totes Kind weine. Alles an einem Tag.“

Bernd Watzka

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