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22.07.2012

Trotz Massakers

Lugner: Keine Zusatz-Security für Batman

Ein junger Fan kauft bei einer Premiere Popcorn.

Ein junger Fan kauft bei einer Premiere Popcorn. (© Reuters)

Nach dem Amoklauf von Aurora bei der Vorführung des Films "The Dark Knight Rises" werden viele Kino-Betreiber deutschsprachiger Filmhäuser ihre Sicherheitsvorkehrungen verschärfen. Richard Lugner hingegen sieht dafür keine Notwendigkeit in seiner "Lugner City". 

"Ich glaube, das Massaker war eine einmalige Geschichte. Es kommt selten vor, dass sich Österreicher Schusswaffen besorgen und reihenweise Leute niedermähen", so Lugner im Gespräch mit Heute.at. Es gebe außerdem nie die absolute Sicherheit, dass nicht "irgendwelche Narren herumrennen und Leute abknallen", so der Shoppingcity-Betreiber.

Verstärkte Kontrollen gebe es in der UCI-Kinowelt: und zwar sowohl beim Einlass als auch in den Kinosälen, sagte ein Sprecher des deutschen Kinobetreibers UCI am Montag. "Wir bitten die Besucher zudem, auf Verkleidungen zu verzichten." Vor Schweizer Kinos werden auf Anordnung des Verleihers Warner Bros. die Taschen der Kinobesucher kontrolliert. Die österreichische Cineplexx-Kette will dagegen "die Sicherheitsmaßnahmen nicht offenlegen".

Nach dem Amoklauf waren die Sicherheitsmaßnahmen in vielen US-Kinos erhöht worden.

Auch, wenn der reguläre Kinostart erst am Donnerstag ist, finden bereits ab Dienstag Double- und Triple-Features als Vorpremieren statt. Auf Festlichkeiten und Spezialeffekte werde man jedoch verzichten.

130 Mio. Euro Einnahmen - unter Erwartungen
In den USA und Kanada spielte der nach Angaben der "Los Angeles Times" vom Sonntag 160 Millionen Dollar (130 Millionen Euro) ein.

+++ Batman-Killer: "Ich bin der Joker" +++

Das ist etwas mehr als der letzte Batman-Film vor vier Jahren und der drittbeste Start der US-Kinogeschichte. Viele hatten aber mit mindestens 180 oder gar 200 Millionen Dollar gerechnet.


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