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"Magic Mike" zieht einem nicht nur die Socken aus

"Magic Mike" zieht einem nicht nur die Socken aus

You can leave your tie on...Tito (Adam Rodriguez), Tarzan (Kevin Nash), Mike (Channing Tatum) und Ken (Matt Bomer) bei der Arbeit Photo: Claudette Barius (© 2012 Concorde Filmverleih GmbH)

Magic Mike - You can leave your tie on...Tito (Adam Rodriguez), Tarzan (Kevin Nash), Mike (Channing Tatum) und Ken (Matt Bomer) Photo: Claudette Barius
You can leave your tie on...Tito (Adam Rodriguez), Tarzan (Kevin Nash), Mike (Channing Tatum) und Ken (Matt Bomer) bei der Arbeit Photo: Claudette Barius
Channing Tatum ("21 Jump Street") musste sich, bevor er als Schauspieler erfolgreich wurde, mit allerlei drittklassigen Jobs über Wasser halten. Eines Tage bekam er das Angebot, als Stripper zu Arbeiten. Nun kann man im Kino sehen, was dem 18-Jährigen damals alles passierte. Lecker, lecker, lautet das Urteil der Redaktion.

+++ "Magic Mike": nicht ganz ohne moralischen Zeigefinger +++
 

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Tatum, der auch als Produzent des Films in Erscheinung tritt, erinnert sich an das Gespräch, mit dem alles begann. "Ich erwähnte Steven Soderbergh (Regisseur, "Ocean's 11-13") gegenüber, dass ich einmal acht Monate als Stripper gearbeitet hatte, als ich 18, 19 Jahre alt war. Seither wollte ich eine Geschichte über dieses Leben erzählen, weil Männer immer sofort mehr darüber wissen wollen, wenn das Gespräch auf dieses Thema kommt. Wie bist du da reingekommen? Wie war es? Wieviel Geld hast du verdient? Steven sagte zu mir: 'Du solltest das endlich machen. Unbedingt. Du schreibst den Film, ich führe Regie.'"
 

Magic Mike

Magic Mike - Filmplakat
"Peinliche Erfahrung, im Tanga herumzulaufen"
"Für zwei Stunden konnte ich 150 Dollar einstecken. Manchmal machte ich in der Woche 600 Dollar, immer bar ausbezahlt. Das war damals für mich eine Heidenmenge Geld", erklärt er weiter. "Das Auftreten an sich machte mir Spaß, auch wenn es manchmal eine peinliche Erfahrung war, im Tanga herumzulaufen. Je mehr man versucht, sexy auszusehen, desto lahmer ist es. Also muss man sich einfach auf die Comedy konzentrieren und die jeweilige Nummer, weil das oft irre lustig ist. Stripper sind die albernsten Jungs, die man jemals treffen wird. Wenn es eine Feuerwehrmann-Nummer ist, dann muss es die abgeschmackteste Version eines Feuerwehrmanns sein, aber die Frauen lieben das. Sie kreischen und lachen und stecken einem Geld in die Unterwäsche. Es war wild. Wir fühlten uns wie Rockstars."

Beim Strippen auf den Geschmack gekommen
Bei den Dreharbeiten ging es "The Body" Matthew McConaughey ähnlich. Doch nach dem ersten Strip taute Mr. Waschbrettbauch auf. Er spielt Chef und Stripclubbesitzer Dallas, dem es aber vor allem um's Geld geht.

Alles hat ein Ende - nur der Tanga nicht
Als Mike (Channing Tatum) Adam (Alex Pettyfer) trifft, zeigt er ihm das Leben als Stripper. Als "The Kid" wird Adam der Neue im Team. Doch während Adam Blut geleckt hat und sich für seinen neuen Lebensstil begeistert, beginnt Mike nachzudenken. Er verliebt sich in Adams Schwester Brooke (Cody Horn) und überlegt, den Tanga an den Nagel zu hängen.

Soderberghs beste Idee
"Ich fand, dass ich selten eine bessere Idee für einen Film gehört hatte", berichtet Regisseur Soderbergh. "Die Geschichte ist sexy, witzig und verrückt, und sie erlaubt einen Einblick in eine interessante, exklusive Welt, die den meisten Menschen fremd bleiben wird."

Kinostart ist der 16. August

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