Kinofilm der Woche Kino

"Cabin in the Woods" begeistert Horror-Fans

Eine Hütte im Wald, eine Gruppe Jugendlicher und ein Tankwart, der die Burschen und Mädels warnt. Was als typischer Horror-Schinken beginnt, wird bald zu dem, was Kritiker als "Sensation" und "Überraschung des Jahres" bezeichnen. Eine Revolution am Horror-Morvie-Markt soll der neue Film sein.

Es beginnt, wie der klassische Horrorfilm zu beginnen hat: Fünf Jugendliche machen sich auf, um in einer Hütte im Wald Ferien zu machen. Die Gruppe besteht aus der eher ruhigen Dana (Kristen Connolly), dem Sportler Curt (Chris Hemsworth), seiner leicht schlampigen Freundin Jules (Anna Hutchison), dem Streber Holden (Jesse Williams) und dem Kiffer Marty (Fran Kranz). Schon jetzt ist dem erfahrenen Horrorfilm-Liebhaber klar - einige davon werden bald äußerst grausam ins Gras beißen.

Cabin in the Woods

5 Jugendliche, eine Waldhütte und zwei sadistische Wissenschaftler
Als sie dann auch noch von einem sonderlichen Tankwart vor ihrem Reiseziel gewarnt werden, reibt man sich in Vorfreude auf das Gemetzel schon die Hände. In der Hütte angekommen checkt man schnell, dass die beiden bösen Wissenschaftler Sitterson (Richard Jenkins) und Hadley (Bradley Whitford) das Waldhäuschen unter ihrer Kontrolle haben und mit den fünf Freunden ihre makaberen Spielchen treiben.

Eine schaurig-grausliche Zombiefamilie ist erst der Anfang
Bald müssen sich die fünf Urlauber mit allerlei grauslichen Gestalten herumschlagen. Eine angefaulte Zombiefamilie will ihnen ans Leder, aber das ist erst der Anfang. Hier beginnt der Film so richtig toll zu werden. Was da alles kreucht und fleucht (inklusive einem blutrünstigen Einhorn) zeugt von weit mehr Kreativität als sich der durchschnittliche Horrorfilm-Macher träumen ließe.

Überraschung für die bösen Masterminds
Und auch die Wissenschaftler haben es beim Abschlachten der fünf Helden nicht so leicht, wie sie erhofft hätten. Die fünf reagieren anders, als die beiden Weißkittel es sich vorgestellt hätten. Und was auf den ersten Blick alle Horror-Klischees erfüllt, wird zum Mordsspaß für das abgestumpfte Publikum.

Buffys "Väter" lassen wieder die Monster tanzen
Regisseur Drew Goddard und Produzent Joss Whedon haben schon einmal ein Genre revolutioniert. In den 90ern lösten sie mit "Buffy - Im Bann der Dämonen" eine Vampirjäger-Hysterie aus und erfanden endlich eine weibliche Jugendliche, die ordentlich hindreschen darf. Dass sie gerne Neues erfinden und dabei gut sind, will das Duo jetzt wieder beweisen. Die Kritiker geben ihnen recht.

Kinostart ist der 7. September 2012

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