Ärger über Termine Kino

Ulrich Seidl zieht seine Viennale-Filme zurück

Die Viennale 2012 wird ohne Ulrich Seidl auskommen müssen

Die Viennale 2012 wird ohne Ulrich Seidl auskommen müssen

Die Viennale 2012 wird ohne Ulrich Seidl auskommen müssen

Die Viennale 2012 wird ohne Ulrich Seidl auskommen müssen

Er ist einer der wenigen österreichischen Stars, die es im internationalen Filmbusiness zu Ruhm gebracht haben. Ulrich Seidl, zuletzt bei den Filmfestspielen von Venedig ausgezeichnet, zieht seine beiden Filme "Paradies: Liebe" und "Paradies: Glaube" von der Viennale zurück.

Die Filme hätten um jeweils 18 Uhr gezeigt werden sollen. Darüber ärgerte sich der Star-Regisseur. "Österreichische Filme werden in den Vorabend verräumt", mokierte sich Seidl in einer ersten Stellungnahme gegenüber dem "Kurier".

Die Viennale, die in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag feiert, bedauerte die Entscheidung außerordentlich. Trotzdem werden ab 25. Oktober Seidls Streifen im Programm fehlen.

"Ich schulde meine Entscheidung jedoch der Autonomie des Festivals und den Möglichkeiten einer freien Programmgestaltung", rechtfertigte sich Festivaldirektor Hans Hurch in einer Aussendung der Viennale. Seidl hatte sich für die ersten beiden Teile seiner "Paradies"-Trilogie eine Vorführung im Hauptabend gewünscht. Die beiden Filme waren in den Wettbewerben von Cannes (Paradies: Liebe) und Venedig uraufgeführt worden, für "Paradies: Glaube" erhielt Seidl am Lido den Spezialpreis der Jury.

APA/red.


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