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Die Geheimtipps der Festspiele

Tuida

Die koreanische Theatertruppe Tuida lässt nicht nur die Puppen tanzen, sondern auch Menschen und diverse Gegenstände. Mit "Hamlet Cantabile" (ab 27. August) ist sie zu Gast beim Young Directors Project – der skurrile Plot: Ein Geisterseher findet den Schädel des Dänenprinzen und erlöst diesen mithilfe eines Exorzisten.

 Wenn der "Tod" ab Freitag auf dem Domplatz nach "Jedermann" ruft, müssen Sie nicht zwingend folgen. Lassen Sie den reichen Mann alleine spielen, lieben und sterben – die Festspiele haben nämlich auch sonst noch viel zu bieten. Zwar recken A- bis F-Promis ihre gestylten Näschen überall in die Kamera, zumindest aber hält sich der Wucher abseits von Buhlschaft und Co. (meistens) noch in Grenzen.

Die Teilnahme am Fest zur Festspieleröffnung am Freitag und Samstag ist kostenlos – für die neu ins Programm genommene Schiene "Ouverture spirituelle", weitere Konzerte, viele Liederabende und ein paar Opern-Highlights gibt’s noch Kaufkarten.

Übrigens: Wer sich Hofmannsthals Hit doch nicht ganz entziehen will, der hat auch Chancen auf Stehplatzkarten um 5 Euro: bei Schönwetter eine Stunde vor Vorstellungsbeginn, Eingang Franziskanergasse. Der "Headliner" wird (wie viele andere Produktionen) auch live per Großbild-LED-Wand auf den Kapitelplatz übertragen:  www.salzburgerfestspiele.at 

Maria Dorner

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Orte: Salzburg

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