Die besten Pressefotos 2010 Kultur

World Press Photo 11

World Press Photo des Jahres 2010

Jodi Bieber Südafrika Institute for Artist Management/Goodman Gallery für Time World Press Photo des Jahres 2010 Bibi Aisha (18) wurde zur Strafe entstellt, weil sie aus dem Haus ihres Ehemanns in der Provinz Uruzgan, Zentralafghanistan, geflüchtet war. Sie war zu ihren Eltern zurückgekehrt und hatte über gewalttätige Behandlung bei ihren Schwiegereltern geklagt. Eines Nachts kamen Männer und forderten ihre Herausgabe, um sie für ihre Flucht bestrafen zu können. Aisha wurde auf eine Lichtung in den Bergen gebracht, wo sie auf Befehl eines Taliban-Anführers auf den Boden gedrückt wurde. Zuerst wurden ihr die Ohren abgeschnitten, dann die Nase. In dieser Region sagt man von einem Mann, den seine Frau entehrt haben soll, er habe seine Nase verloren. Der Verlust der Nase wird daher als gerechte Strafe angesehen. Aisha wurde zurückgelassen, aber später gerettet und in eine Zufluchtsstätte der Hilfsorganisation Women for Afghan Women in Kabul gebracht. Hier wurde sie ärztlich behandelt und bekam psychologische Hilfe. Anschließend wurde sie zur weiteren Behandlung und für plastische Chirurgie nach Amerika gebracht. (© Jodi Bieber)

Zum zehnten Mal macht die Ausstellung der besten Pressefotos der Welt Station in der Galerie Westlicht. Was immer die Menschen im Jahr 2011 bewegt und bestürzt hat - hier sehen Sie die Bilder dazu.

World Press Photo 2010

World Press Photo des Jahres 2010
Jodi Bieber Südafrika Institute for Artist Management/Goodman Gallery für Time World Press Photo des Jahres 2010 Bibi Aisha (18) wurde zur Strafe entstellt, weil sie aus dem Haus ihres Ehemanns in der Provinz Uruzgan, Zentralafghanistan, geflüchtet war. Sie war zu ihren Eltern zurückgekehrt und hatte über gewalttätige Behandlung bei ihren Schwiegereltern geklagt. Eines Nachts kamen Männer und forderten ihre Herausgabe, um sie für ihre Flucht bestrafen zu können. Aisha wurde auf eine Lichtung in den Bergen gebracht, wo sie auf Befehl eines Taliban-Anführers auf den Boden gedrückt wurde. Zuerst wurden ihr die Ohren abgeschnitten, dann die Nase. In dieser Region sagt man von einem Mann, den seine Frau entehrt haben soll, er habe seine Nase verloren. Der Verlust der Nase wird daher als gerechte Strafe angesehen. Aisha wurde zurückgelassen, aber später gerettet und in eine Zufluchtsstätte der Hilfsorganisation Women for Afghan Women in Kabul gebracht. Hier wurde sie ärztlich behandelt und bekam psychologische Hilfe. Anschließend wurde sie zur weiteren Behandlung und für plastische Chirurgie nach Amerika gebracht.


Noch bis 10. Oktober im WestLicht. Schauplatz für Fotografie
Westbahnstraße 40
1070 Wien
Mo-So 11.00-19.00 Uhr
Do 11.00-21.00 Uhr


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