Thomas Gottschalk und der liebe Gott Kultur

"Mein Talent kommt von oben"

Thomas Gottschalk

TV-Moderator Gottschalk im "Spiegel"-Interview

Thomas Gottschalk

TV-Moderator Gottschalk im "Spiegel"-Interview

Der Schalk plaudert über Gott! Im großen "Spiegel"-Interview erzählt "Wetten, dass …?"-Legende Thomas Gottschalk (61) über seine Beziehungen nach oben, seine schöne Zeit als Ministrant und über seine unaufgeregte Einstellung zu seinem Reichtum.

Über seinen Glauben zu Gott: "Mein Glaube ist auf die Probe gestellt worden, auch ich habe Niederlagen durchlebt, und die wenigsten meiner Gebete wurden erhört. Aber meinen Glauben habe ich nie aufgegeben."

Über Gottes Unterstützung: "Ich gehe nicht davon aus, dass der liebe Gott Zeit hat, sich um meine Quoten zu sorgen. Dieter Bohlen muss ich alleine schlagen. Aber ich empfinde eine große Dankbarkeit für die Tatsache, dass ich eine Frau gefunden habe, die mir in mehr als 35 Jahren nicht abhanden gekommen ist, und dass ich zwei gesunde Kinder habe, die halbwegs normal geraten sind, obwohl ich ihr Vater bin."

Über Gottes Geschenke: "Der liebe Gott hat mir auch eine Fähigkeit geschenkt, mit der er offensichtlich relativ sparsam umgegangen ist. Es gibt nur wenige Menschen, die sich – ohne sich verstellen zu müssen – vor einer Fernsehkamera bewegen können. Ich bin vor der Kamera weitgehend so, wie Gott mich geschaffen hat. Das empfinde ich als großes Geschenk, meine Begabung ist eine Gottesgabe."

Über die Liebe zu seinem Hauspersonal: "Es ist nicht so, dass ich mit dem Weihrauchfass ums Haus ziehe und meine Mitarbeiter missioniere. Ich versuche einfach, kein Arschloch zu sein. Ich vermeide es, andere zu piesacken. Ich verachte dieses herzlose und gedankenlose Verlangen von Leistungen anderer, die man ohne Dankbarkeit zur Kenntnis nimmt."

Über seinen Wohlstand: "Dass ich ein wohlhabender Mensch bin, ist mir bewusst. Dinge kaufe ich mir ohne schlechtes Gewissen. Ich sage mir: Dieses Auto, das ich mir leiste, haben Menschen gebaut, die dafür bezahlt werden."

Über Ministranten: "Ich habe auch das Weihrauchfass geschwenkt. Falls Sie nicht zu fragen wagen – Missbrauch in irgendeiner Form habe ich nicht erlebt."


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