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07.01.2012
Franz Welser-Möst
Dirigent stört Geklatsche beim Radetzkymarsch
Franz Welser-Möst dirigiert zum zweiten Mal beim Neujahrskonzert (© EPA)
Im Vorjahr durfte der 51-Jährige erstmals das Neujahrskonzert dirigieren. Aufgrund des großen Erfolges darf Welser-Möst auch 2013 wieder ans Dirigentenpult.
Um lustig in das neue Jahr zu starten, lassen sich Dirigenten und Orchester immer eine kleine Komikeinlage einfallen - nicht unbedingt zur Freude des Stardirigenten, der 2011 bei einem Stück als Schaffner auftrat. "Dass ein bisschen was dazu gehört, ist Tradition", meinte Welser-Möst gegenüber orf.at und betonte gleichzeitig: "Ich bin kein Zirkuspferd."
Gar nicht leiden kann er es, wenn das Publikum beim Radetzkymarsch mitklatscht: "Das fällt, glaube ich, unter Brauchtum, nicht unbedingt unter Kunst. Der Radetzkymarsch ist ein großartiges Stück, und das Mitklatschen ist halt ein Teil des Showelements. Der Radetzkymarsch ohne Klatschen ist auf jeden Fall ein besseres Stück."
Trotzdem will er sich für 2013 einen Gag überlegen: "Irgendetwas wird uns auch für das nächste Jahr einfallen."
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