Vorspann-Diskussion Kultur

"Tatort"-Kollegin lacht über Neuling Schweiger

"Tatort"-Kollegin lacht über Neuling Schweiger

Til Schweiger ist der klassische Vorspann zu altmodisch (© dpa/ APA/ Montage)

"Til Schweiger" Tatort Vorspann
Til Schweiger ist der klassische Vorspann zu altmodisch
Mit der Forderung nach einer Abschaffung des traditionsreichen Fadenkreuz-und-Augen-Vorspanns hat sich "Tatort"-Neuling Til Schweiger, der ab September als neuer Hamburg-Kommissar für die ARD-Krimireihe vor der Kamera steht, keine Freunde gemacht.

"Das einzige Übergreifende am 'Tatort' will er wegrationalisieren. Da muss ich wirklich lachen", meinte etwa die Leipziger "Kommissar"-Darstellerin Simone Thomalla gegenüber der Bild am Sonntag. Das Intro stehe für "Qualität und Wiedererkennungswert". "Diese beiden Parameter sind nicht so häufig im TV, warum also abschaffen?"

Schweiger reagierte sogleich in der Bild am Sonntag: "In Deutschland berichten alle nur, dass ich den 'Tatort'-Vorspann - der wirklich scheiße ist - ändern will. Vielleicht sollten sich unsere Mitbürger über wichtigere Sachen den Kopf zerbrechen. Ich freue mich trotzdem, ein 'Tatort'-Kommissar zu werden." Schweiger hatte das berühmte Intro Ende März als "outdated" bezeichnet und angekündigt, dafür zu "kämpfen, dass bei meinem ersten 'Tatort' ein anderer Vorspann läuft".

Auch Regisseur verärgert
Neben Thomalla übt auch der Regisseur Thomas Jauch Kritik an Til Schweiger. Der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) vom Samstag sagte er: "Seine Forderung, den 'Tatort'-Vorspann abzuschaffen, ist albern. Ganz so, als wollte man den Coca-Cola-Schriftzug oder den Mercedes-Stern abschaffen."
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1 Kommentar
derpradler Veteran (287)

Antworten Link Melden 0 am 10.04.2012 10:50

ist etwas für Einfachdenker! Normalbürger schalten diesen Blödsinn schon lange nicht mehr ein!

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