"Jeeedermann" Kultur

Schräge Fakten zu den Salzburger Festspielen

Schräge Fakten zu den Salzburger Festspielen

Ben Becker als der Tod im "Jedermann" (© neumayr.cc)

Ben Becker als der Tod im "Jedermann"
Ben Becker als der Tod im "Jedermann"
Am 21. Juli schallt es wieder "Jeeedermann" über den Domplatz, am 27. Juli werden die Salzburger Festspiele dann feierlich von Bundespräsident Heinz Fischer eröffnet! Und ab dann tummeln sich die Kulturbegeisterten gleich 42 Tage in der Mozartstadt, denn heuer dauern die Festspiele so lange wie bisher noch nie! Heute hat aber noch viele andere lustige Fakten und skurrile Zahlen rund um das Mega-Spektakel für Sie zusammengetragen.

  • 2 Stunden dauert es, Mime Ben Becker in den furchterregenden Jedermann-Tod zu verwandeln – aber nur 45 Minuten, um ihn wieder abzuschminken. Übrigens ist der Jedermann heuer 14 Mal zu sehen – so oft wie noch nie.
  • 27 Tage hatte der Wettergott bei den Festspielen 2011 kein Einsehen und ließ es regnen. Hoffen wir das Beste für heuer!
  • 200 Veranstaltungen besucht Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler mindestens während der 6-wöchigen Festspielsaison – dabei kommt sie aber durchschnittlich "nur" mit 8 Abendkleidern aus. Respekt!
  • 11.944 Flaschen Champagner erfrischten im Jahr 2011 die Festspielgäste im Nobelhotel "Goldener Hirsch".
  • 70 € musste der Steuerzahler in den vergangenen Jahren durchschnittlich zu jeder (!) Festspielkarte an öffentlichen Subventionen zuschießen – egal, ob 15-€-Stehplatzkarte oder 400-€-Premierenkarte!
  • 3500 Mitarbeiter machen einen reibungslosen Festspielablauf erst möglich.
  • 2500 € zahlte ein Anna-Netrebko-Fan einst für eine Traviata-Premierenkarte – bis dato der höchste bekannte Preis, der je für eine Festspielkarte ausgegeben wurde. Praktisch null ist übrigens die Chance, für "La Boheme" mit "Donna Anna" noch Tickets zu bekommen!
  • Anna Netrebko ist wie jedes Jahr der Mittelpunkt der Festspiele
    Anna Netrebko ist wie jedes Jahr der Mittelpunkt der Festspiele
    200 € - so viel kostet ein 8-gängiges Festspielmenü mit Weinbegleitung bei der
    einzigen Vierhaubenköchin Johanna Maier in Salzburg
  • 1000 - in so vielen Meter Seehöhe wird der Tauernroggen geerntet, daraus brennt man im Guglhof in Salzburg Vodka und der steht heuer erstmals bei Franz Gensbichler im Triangel für die Festspielcocktails auf der Karte
  • 4.000.000 € will man heuer bei den Festspielen an Mehreinnahmen lukrieren - besonders die teueren Kategorien müssen tiefer in die Tasche greifen
  • 370 € kostet die Opernkarten in der ersten Kategorie
  • 5 € kostet die billigste Karte bei den Liederabenden
  • 1000 € jährlich muss man als Opernfan zusätzlich zu den Karten locker machen, um bei den Festspielfreunden aufgenommen zu werden und sich damit ein Vorkaufsrecht für die Karten zu sichern
  • 30 Minuten Stau vor den Festspielhaus sollte man mindestens einrechnen, wenn man mit dem Taxi vorfahren will
  • 11 Grad war im Vorjahr die gemessene Temperatur eines Glases Champagner, dass vor dem Festspielhaus um 12 Euro verkauft wird - viel zu warm
  • ca. 3,50 € je nach Zutaten kostet ein beliebtes Festspielmenü, nämlich ein Bosna in dem berühmten Stand beim Durchgang zur Getreidegasse
  • 60 Grad hatte es im Vorjahr auf der Jedermann-Bühne in der prallen Sonne
  • 272 Glückliche gab es im Vorjahr bei einer einzigen Aufführung von "Dionysos", die sich über eine Gratiskarte freuen durften - mehr als 10 Prozent aller verfügbaren Plätze. Macht in Summe geschätzte zwei Millionen alljährlich für Freikarten
  • aus 73 Nationen kamen im Vorjahr die Festspielbesucher nach Salzburg und gaben im Schnitt pro Tag (ohne Festspielkarten) 297 Euro aus.
  • 2000 Meter Stoff werden für die Festspielkostüme verbraucht - übrigens 1800 Kostüme und 50 Paar Schuhe kommen zum EInsatz
  • 260.000 Karten stehen heuer zum Verkauf


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