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22.08.2012

Verlustgeschäft

Simpsons-Briefmarke großer Flop für die US-Post

Nancy Cartwright, die in der Originalversion die Stimme von Bart spricht, bei der Präsentation der Briefmarken.

Nancy Cartwright, die in der Originalversion die Stimme von Bart spricht, bei der Präsentation der Briefmarken. (© Reuters)

Liegt es daran, dass die Leute weniger Briefe verschicken? Die US-Post ist nämlich auf sage und schreibe 682 Millionen Briefmarken mit Portraits der "Simpsons" sitzen geblieben. Die Sondermarken waren zum 20. Geburtstag der amerikanischen Kultserie im Jahr 2009 herausgebracht worden.

Dan Castellaneta, die Stimme von Homer Simpson.

Dan Castellaneta, die Stimme von Homer Simpson. (© Reuters)

Von der Auflage von einer Milliarde Marken mit den Köpfen von Homer, Marge, Bart, Lisa und Maggie wurden am Ende jedoch nur 318 Millionen verkauft, wie aus einem Bericht der Aufsichtsbehörde des staatlichen US Postal Service vom Dienstag hervorgeht. Die unverkauften Marken der gelben Zeichentrick-Familie wurden eingestampft.

Und das war nicht der einzige Patzer der Staatspost: Von 500 Millionen gedruckten Briefmarken mit Flaggenmotiven wurden sogar nur 120 Millionen verkauft. Insgesamt wanderte in den Geschäftsjahren 2009 und 2010 jede dritte Sondermarke am Ende in den Schredder.

Die Post-Aufseher monierten in dem Bericht, dass durch die Überproduktion der "Simpsons"-Marken unnötige Kosten von 1,2 Millionen Dollar (1 Mio Euro) entstanden seien.


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