Salzburger Festspiele Kultur

Jedermanns letzter Abgang

Jedermanns letzter Abgang

Nicholas Ofcarek als Jedermann - von nun an Vergangenheit (© Neumayr)

Nicholas Ofcarek
Nicholas Ofcarek als Jedermann - von nun an Vergangenheit
Heute fällt für Ofczarek und Co. der Vorhang in Salzburg. Oper wow, Schauspiel mau – so ist die Festspiel-Bilanz 2012.

13 Mal rief der Hergott Jedermann in dieser Festspiel-Saison zu sich, 13 Mal kam er wieder. Doch wenn Nicholas Ofczarek heute geht, bleibt er weg – und seine Entourage tut‘s ihm gleich!
Der Titelheld, Buhlschaft Birgit Minichmayr und Tod Ben Becker kehren Salzburg nach drei bzw. vier Jahren den Rücken, Abschmerzkummer gibt‘s aber keinen. Dafür bleibt auch wenig Zeit, schließlich geht‘s schon im Herbst im Burgtheater, in den Münchner Kammerspielen und  im Konzerthaus munter weiter.

Offziell endet das Festival am Sonntag, die Reaktionen auf die erste Saison unter Intendant Alexander Pereira sind durchwachsen. Aber: Es gibt Potential!
Denn während zur Halbzeit noch wegen fehlenden musikalischen Glanzes und schwacher Regie geunkt wurde, mauserten sich "Die Soldaten" wenig später zur umjubelten Opern-Premiere. Auch "La Bohème" bekam den erwarteten Zuspruch,  "Die Zauberflöte" und Regisseurin Irina Brook fielen hingegen durch. Höchstgelobtes Schauspiel: "Prinz Friedrich von Homburg"!

Maria Dorner

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