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31.08.2012

Salzburger Festspiele 2013

Der neue Jedermann und seine Buhlschaft

Jedermann 2013: Der neue Jedermann soll August Diehl werden, was er jedoch bestreitet. Als Buhlschaft soll Brigitte Hobmeier Birgit Minichmayr ablösen.

Der neue Jedermann soll August Diehl werden, was er jedoch bestreitet. Als Buhlschaft soll Brigitte Hobmeier Birgit Minichmayr ablösen. (© APA/Heute.at-Montage)

Die offizielle Programmpräsentation der Salzburger Festspiele für 2013 findet erst Anfang November statt. Aber bereits jetzt kursieren in den Medien detailierteste Gerrüchte über die Pläne für die zweite Saison von Intendant Alexander Pereira. Einige sind bereits bestätigt. Heute.at verrät die fixen Pläne.

Zentraler Eckpfeiler des Opernprogramms 2013 soll die von Luc Bondy inszenierte Uraufführung eines Auftragswerks von György Kurtag sein, das sich mit Samuel Becketts "Endspiel" beschäftigt. "Es ist und bleibt spannend, ob Kurtag mit seiner Oper zeitgerecht fertig wird", sagte Pereira am Freitag in Salzburg. "Der Komponist ist 86 Jahre alt und lässt sich zu überhaupt nichts drängen. Immerhin, es ist seine erste Oper. Er arbeitet regelmäßig daran, und von den Singstimmen fehlen nur noch 20 Seiten des Textbuches. Ich kann Sie trösten, es gibt einen Plan B, aber den verrate ich jetzt natürlich nicht."

+++ Schräge Fakten zu den Salzburger Festspielen +++

Auch für die Folgejahre sind bereits Opernaufträge vergeben: Marc-Andre Dalbavie (2014), Thomas Ades (2015) und Jörg Widmann (2016) sollen für die Festspiele neue Werke komponieren.

Klaus Maria Brandauer könnte Salzburg 2013 mit seiner Anwesenheit beehren

Klaus Maria Brandauer könnte Salzburg 2013 mit seiner Anwesenheit beehren (© APA)

Mit "Cosi fan tutte" starten im nächsten Jahr Franz Welser-Möst als Dirigent der Wiener Philharmoniker und Schauspielchef Sven-Eric Bechtolf als Regisseur Mozarts Da Ponte-Zyklus. Bellinis "Norma" mit Cecilia Bartoli kommt als Wiederaufnahme der Pfingstfestspiele. Und mit der Stiftung Mozarteum ist eine "Lucio Silla"-Koproduktion vereinbart, die zuerst bei der Mozartwoche im Jänner zu sehen sein wird.

+++ Ben Beckers Tränen bei "Jedermann"-Abschlussfest +++

200. Geburtstag: Großes Verdi- und Wagner-Jahr
Das Verdi- und Wagner-Jahr zum 200. Geburtstag der beiden Komponisten wird groß gefeiert. Richard Wagners "Die Meistersinger von Nürnberg" (Daniele Gatti soll dirigieren, Stefan Herheim inszenieren) ist ebenso geplant die Verdi-Opern "Don Carlos" (Dirigat: Antonio Pappano, Regie: Peter Stein) und "Falstaff" (Zubin Mehta übernimmt die musikalische Leitung, der "Boheme"-Regisseur dieses Jahres, Damiano Michieletto, führt Regie). Als Pläne für konzertante Opern werden Verdis "Nabucco" (Riccardo Muti dirigiert) und Wagners "Rienzi" unter Philippe Jordan kolportiert. Zum 90. Geburtstag von Gerhard Wimberger werde wohl ebenfalls Musik zu hören sein, sagte Intendant Pereira am Freitag.

"Jedermann" neu
Im Schauspiel wird viel Geheimnis um die geplante Neuinszenierung des "Jedermann" gemacht, der auch neu besetzt wird. Als Favorit für die Titelrolle gilt August Diehl, der jedoch jüngst dementierte. Als Buhlschaft wurde Brigitte Hobmeier ins Spiel gebracht, für die Regie der Engländer Julian Crouch.

Brandauer und Shakespeare in Salzburg
Im Residenzhof wird Shakespeares "Sommernachtstraum" mit Musik von Felix Mendelssohn-Bartholdy aufgeführt. Und "möglicherweise wird auch Klaus Maria Brandauer im Programm 2013 zu erleben sein", wie Sven-Eric Bechtolf heute schmunzelnd durchblicken ließ.

APA/red.

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