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Dirk Bachs Tod: Es war Herzversagen

Dirk Bachs Tod: Es war Herzversagen

Dirk Bach auf der Bühne - er hätte gern noch mehr gespielt (© Jens Kalaene (Zentralbild))

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Am Montag starb Komiker und Schauspieler Dirk Bach vollkommen unerwartet mit 51 Jahren. Nun vermutet die Berliner Staatsanwaltschaft, dass die Todesursache Herzversagen ist. Zwei Tage vor seinem Tod war der "Dschungelcamp"-Moderator noch bei seinem Ex-"Dschungelkönig" Peer Kusmagk (37) beim deutschen Radiosender 94,3 rs2 zu Besuch.

Eine Obduktion der Leiche sei nicht vorgesehen. In Bachs Appartement fand man Medikamente gegen Bluthochdruck, Herzinsuffizienz sowie Cholesterinsenker.

Zum Zeitpunkt seines Todes sei Bach allein in der Wohnung im Ortsteil Lichterfelde gewesen. Zuletzt sei der Schauspieler am Sonntag gegen 14 Uhr lebend gesehen worden. Sein toter Körper wurde am Montag gegen 16.20 Uhr gefunden. Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt. Die Ermittlungen wurden damit laut Sprecher abgeschlossen. Die Leiche werde nun zur Beerdigung freigegeben.

Bei seinem letzten Interview plauderte und lachte der Comedian noch über seine neue Rolle als dicker "kleiner König Dezember". In dieser Rolle hätte er am 6. Oktober im Berliner Schlosspark-Theater Premiere gefeiert. Bach verriet im Gespräch auch, was er für die Zukunft plante.

+++ Bachs Fans rätseln über Todesursache +++

"Ich bin kurz vor dem Nervenzusammenbruch", gestand der Komiker, wenige Tage vor der ersten Vorstellung des Stücks, bei dem er die Hauptrolle gespielt hätte. Die Rolle, so Bach, sei ihm auf den Leib geschneidert, denn der "König Dezember" sei winzig klein und so dick, dass er seinen Mantel nicht vor dem dicken Bauch schließen kann.

Für die Zukunft hatte Dirk Bach angenehme Pläne. "Reisen" wolle er noch, erzählte der beliebte Fernseh- und Bühnenstar, "und Theater" machen. Dazu sollte es leider nicht mehr kommen.

Ehrung
Bach ist Mittwoch Abend bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises als „große und prägende Persönlichkeit“ des deutschen Fernsehens geehrt worden. „Er wird uns allen sehr fehlen“, sagte die Vorsitzende der Jury, Christiane Ruff, bei der 14. Verleihung der Preise in Köln. „Unsere Anteilnahme gilt seinem Lebensgefährten, seiner Familie und seinen Freunden.“

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