Rapper will in DGC-Jury Kultur

Money Boy statt Sido? "Wenn die Kohle stimmt"

Money Boy statt Sido? "Wenn die Kohle stimmt"

Money Boy könnte sich vorstellen, Sido in der Jury zu ersetzen (© ORF/Heute-Montage)

Money Boy bei Die große Chance
Money Boy könnte sich vorstellen, Sido in der Jury zu ersetzen
Die Prügelattacke von Sido auf Dominic Heinzl liefert viel Gesprächsstoff. "Heute.at" fragte bei Money Boy nach, der sich mit der Causa schon intensiv befasst hat und der die Streithähne persönlich kennt. Der Wiener Rapper kann sich vorstellen, statt Sido den Juror bei "Die große Chance" zu machen und hat auch Tipps für Heinzl, falls er wieder einmal in eine Rangelei kommt.

+++ Sido vs. Heinzl: Sympathie auf Sidos Seite +++

"Es hat mich nicht sonderlich überrascht", war Money Boys erste Reaktion im "Heute.at"-Gespräch, als er nach seiner Meinung zu der Causa gefragt wurde. "Man weiß ja, dass Sido aus einem Problemviertel bzw. Ghetto stammt. Deshalb haben mich die Meldungen nicht schockiert, wenn man Sido und seine Karriere kennt und wie er früher bei Aggro Berlin war, denn das war aggressive Musik. Er hat halt wie viele Leute aus solchen Gegenden ein Aggressionspotential, da kann das schon passieren."

Money Boy findet Sidos Rausschmiss "übertrieben"
Dass der ORF sofort die Zusammenarbeit mit Sido beendete ("Heute.at" berichtete), kann Money Boy nicht nachvollziehen. "Ich finde es übertrieben. Wenn ich in Sidos Position wäre, möchte ich auch nicht wegen so einem kleinen Ausrutscher rausgeworfen werden. Aber ich denke, da steckt mehr dahinter."

In die Jury? "Ich würde das machen!"
Dominic Heinzl
Dominci Heinzl.
Den freigewordenen Platz in der DGC-Jury würde der Rapper aber gerne einnehmen. "Wenn die Kohle stimmt, und davon hat der ORF ja genug, würde ich das auf jeden Fall machen. Ich würde mich auch nicht verändern und es auf meine Art machen – witzig und cool. Also die können sich gerne bei mir melden." Der Wiener nimmt sich allerdings auch kein Blatt vor den Mund wenn er behauptet: "Ich bin kein Fan von Dominic Heinzl."

Money Boy: Heinzl ist unsympathisch
"Als ich ihn kennengelernt habe, wirkte er auf mich verbissen und nicht relaxt und cool. Bei jeder Aufnahmepause ist jemand zu ihm gekommen und er wollte ständig wissen: ‚Wie sehe ich aus, wie kommt das rüber.‘ Das war mir nicht sehr sympathisch", meinte Money Boy, der sich deshalb auch nicht wundert, dass Heinzl in den sozialen Netzwerken wenig Rückendeckung bekommt. "Ich glaube, dass Heinzl bei vielen Leuten unbeliebt ist. Es haben ja auch viele auf Facebook geschrieben, dass sie es geil finden, dass er mal eine reinbekommen hat."

"Ein echter Mann trägt sowas aus"
Money Boy legt aber noch nach: "Ich bin verblüfft, dass der Heinzl so leicht zu Boden gegangen ist. Sido ist ja kein Schwergewichtsboxer, also dass da ein Schlag reicht…" Und was ihn noch mehr erstaunt: "Mich wundert es, dass Heinzl gar nicht zurückgeschlagen hat. Wahrscheinlich ist er in solchen Fällen schnell beim Anwalt, aber ein echter Mann trägt sowas aus."

Heinzl soll "Liegestütze machen"
Deshalb empfiehlt Money Boy dem ORF-Moderator, sich auf die nächste Auseinandersetzung besser vorzubereiten. "Er soll sich nicht so in seinen Job verbeißen, sondern vielleicht ein paar Liegestütze machen, damit er auch Energie hat und zurückkämpfen kann."

Markus Miksch


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1 Kommentar
musiczib Newcomer (8)

Antworten Link Melden 0 am 20.10.2012 22:32

Das wird ja immer tiefer.

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