Nach Eklat gegen Heinzl Kultur

Polizei ermittelt jetzt gegen Sido

Dominic Heinzl und Sido

Kurz nach dieser Aufnahme versetzt Sido Heinzl einen Schlag ins Gesicht.

Dominic Heinzl und Sido

Kurz nach dieser Aufnahme versetzt Sido Heinzl einen Schlag ins Gesicht.

Die Polizei wird wegen des Verdachts auf Körperverletzung Ermittlungen gegen Sido einleiten, sagte Polizeisprecher Roman Hahslinger. Heinzl selbst will von einer Anzeige absehen.

+++ Sido über Heinzl: "Was für ein Schauspieler!" +++


Seinen Juroren-Job hat Sido schon verloren, nun droht auch noch juristischer Ärger: Nachdem der Rapper Dominic Heinzl auf der Bühne einen Schlag verpasste, will die Polizei Ermittlungen einleiten. Es geht um den Verdacht auf Körperverletzung, wie Polizeisprecher Roman Hahslinger bestätigt. Mit dem Verdacht auf Körperverletzung liege ein Offizialdelikt vor, von dem die Exekutive durch die mediale Berichterstattung Kenntnis hat, so Polizeisprecherin Adina Mircioane.

Auf Twitter hat sich Sido schon indirekt für die Attacke entschuldigt: "Ich weiß, dass der Rahmen absolut falsch war - besonders, weil Kinder anwesend waren! - und, dass man mit Fäusten keine Probleme lösen kann, sondern vielmehr welche schafft", schrieb der 31-Jährige auf Facebook und Twitter. Er wolle niemandem das Bild vermitteln, dass die Aktion richtig war. Er sei zu weit gegangen.

Trotzdem glaubt er, dass Heinzl sich fallen gelassen hat, wie Sido der "Bild"-Zeitung sagte.

Polizei ermittelt auch wegen Drogen
Außerdem kam ein weiteres mögliches Vergehen ans Licht: Sido soll hinter der Bühne gekifft haben, wie mehrere Tageszeitungen berichten. Die Polizei werde auch diesem Hinweis nachgehen, sagte Hahslinger.

"Sido kiffte nie vor mir"
Die Jurorin und Ballettänzerin Karina Sarkissova jedenfalls will von Haschisch hinter der Bühne nichts wissen, wie sie im Gespräch mit "Heute" sagte.

Heinzl: "Ich werde ihn nicht anzeigen"
Im Gespräch mit "Heute" will Dominic Heinzl von einer Klage gegen Sido absehen. Zur Attacke selbst will er nichts sagen: "Da lasse ich die Bilder sprechen". Verletzt sei er nicht. Nur: "Verletzt haben mich die Beledigungen gegen meine tote Mutter", so Heinzl. Er selbst sieht sich nicht in der Rolle eines Jurors und Sido-Nachfolger für "Die große Chance": "Dafür bin ich nicht schlagfertig genug", meint er. Wer Sido in der Jury der „Großen Chance“ folgen wird, ist noch offen.

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