Motor

Grazer Offroad-Klassiker mit Mercedesstern wird 30

Die Autobranche hat normalerweise kein Erbarmen, wenn es darum geht, Ladenhüter aus der Modellpalette zu streichen. Umso mehr wundert es, dass Mercedes schon 30 Jahre auf die G-Klasse setzt. Damit ist der Geländewagen das am längsten produzierte Modell im Programm der Stuttgarter. Bisher wurden 200.000 Stück verkauft, weniger als 7.000 Wagen pro Jahr. Für Mercedes stand auch die Entwicklung der Allrad-Technologie im Vordergrund. Die beim G gewonnenen Erkenntnisse flossen auch in andere Mercedes-Modelle ein.

Bis 2000 auch als Puch G bekannt
Am Beginn der Entwicklung in den späten 70er Jahren stand der Entschluss ein reines Geländefahrzeug zu konzipieren. Dazu kooperierte man mit Steyr-Daimler-Puch in Graz, die einen ausgezeichneten Ruf im Bereich Getriebe hatte. Heute noch baut Magna den G in Graz. Erst seit dem Jahr 2000 heißt das Auto auch in Österreich "Mercedes G-Klasse", zuvor war es unter dem Namen "Puch G" bekannt. Äußerlich hat sich der Wagen über die Jahre kaum verändert, die Technik wurde aber bei den neuesten Modellen immer auf den aktuellen Stand gebracht.

Seit jeher begeistert die G-Klasse seine Fans durch seine Fahreigenschaften. Selbst der der Papst ließ sich einen G zum berühmten "Papamobil" umbauen. Der Wagen meistert Steigungen mit bis zu 80 Prozent Gefälle und ist auch bei bis zu 54 Prozent seitlicher Schräglage manövrierbar. Durch die gute Übersicht lässt sich der Wagen auch durch die engsten Passagen präzise steuern. Vor 30 Jahren hatte die G-Klasse gerade einmal 72 PS, heute bietet Tuner Brabus sogar eine Version mit zehnmal so viel Power an.

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