Vier Jahre Probeführerschein?

Handy am Steuer soll zu Nachschulung führen

Frau mit Handy im Auto

Tippen am Steuer soll stärkere Konsequenzen haben

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Tippen am Steuer soll stärkere Konsequenzen haben

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) will die heimischen Straßen sicherer machen, denn die Zahl der Verkehrstoten ist 2015 erstmals seit Jahren wieder gestiegen. 475 Menschen wurden im vergangenen Jahr bei Autounfällen getötet. Weil besonders Lenker unter 25 Jahren gefährdet seien, die am Ende der Probezeit beim Führerschein stehen, soll es drastische Maßnahmen geben: Eine Verlängerung der Probezeit und Nachschulungen beim Telefonieren und Tippen am Steuer.

Zum Probeführerschein sagt Othmar Thann vom KfV gegenüber "Ö1": "Nach zwei Jahren, wenn die Probezeit endet, passieren die meisten Unfälle. Daher unsere Überlegung, ob man die Probezeit nicht ausdehnen sollte, etwa auf drei oder vier Jahre." Damit würde die Probezeit für den Führerschein bis zu verdoppelt werden.
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Thann sieht aiußerdem eine neue "Gefahren-Generation". Gab es in der Vergangenheit die Gruppen, "wo eine Vielzahl geglaubt hat, sie haben die Geschwindigkeit im Griff", oder jene, die "geglaubt hat, auch mit 0,9 Promille kann man noch gut Autofahren", gibt es nun eine Generation die glaube, man könne mit dem Smartphone am Steuer sicher unterwegs sein.

Deswegen fordert der Verkehrsexperte, dass junge Lenker, die mit dem Smartphone am Steuer erwischt werden, automatisch zur Nachschulung müssen. Außerdem soll es eine praktische Prüfung beim Mopedführerschein geben, denn auch wenn die Zulassungen bei Mopeds sinken, steigen die Unfälle damit. Besonders gefährdet: Männliche Lenker im Alter von 15 bis 16 Jahren.

BILDER DES TAGES

29.09.2016: Ein Mitarbeiter des Gesundheitsministerium versprüht Insektengift gegen Moskitos in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur. Auch im südostasiatischen Staat sind zuletzt Zika-Fälle aufgetreten.
29.09.2016: Ein Mitarbeiter des Gesundheitsministerium versprüht Insektengift gegen Moskitos in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur. Auch im südostasiatischen Staat sind zuletzt Zika-Fälle aufgetreten.

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