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25.09.2011
Heribert Weber über sein Auto
"Meinen Manta werde ich nie vergessen"
Heute.at startet eine Serie über "Promis und ihre ersten Autos". Als erster outet sich Bundesliga-Rekordspieler und Ex-Admira Sportdirektor Heribert Weber als ehemaliger Manta-Fahrer und erklärt, warum ihm Autos, wie der berühmte Bentley von Teamkicker Marko Arnautovic, nicht imponieren.
Heribert Weber fährt Mercedes (© GEPA pictures/ Christian Ort)
Heute.at: "Was war Ihr erstes Auto?"
Heribert Weber: "Ein Opel Manta, das werde ich nie vergessen. (lacht) Der war natürlich richtig 'hergerichtet'. Er wurde mir von einem befreundeten Opelvertreter empfohlen. Dass es ein Opel Manta geworden ist, war mehr zufällig. Das Auto hat mir damals gut gefallen und ich habe diesen Kult Mitte der 70er noch nicht gekannt. Für mich waren Autos sowie Oldtimer nie so faszinierend, ich betrachtete sie schon damals mehr als Gebrauchsgegenstand.
Heute.at: "Welche besonderen Erinnerungen verbinden Sie damit?"
Heribert Weber: "Ich hatte gleich nach einem Monat einen schweren Unfall damit. Auf der Heimfahrt zu meinen Eltern ist plötzlich ein Traktor auf die Bundesstraße abgebogen und ich konnte nicht mehr ausweichen. Das Auto war ein Totalschaden, meiner Frau und mir ist glücklicherweise nichts geschehen. Ich habe mich nachher noch einmal für einen Manta entschieden."
Heute.at: "Welches Auto steht derzeit in Ihrer Garage?"
Heribert Weber: "Ich fahre schon seit längerer Zeit Mercedes, derzeit einen E-Klasse-Kombi. Der ist sehr bequem und wenn man auf Urlaub fährt, kann man mehr mitnehmen, als man braucht. Vor allem beim Skifahren im Winter ist der große Stauraum sehr angenehm. Ein befreundeter Autoverkäufer berät mich seit langem und dadurch fühlt man sich sicherer beim Kauf. Wenn man sich privat kennt, hat man schon eine gewisse Gesprächsbasis. Ich würde mir aber auch nie ein Auto kaufen, das mir nicht gefällt und die E-Klasse finde ich wirklich schön."
Heute.at: "Gibt es ein Traumauto, das Sie gerne einmal fahren würden?"
Heribert Weber: "Ich bin kein großer Auto-Fan. Ich würde es mir nicht einmal wünschen, einen Formel-1-Boliden zu fahren. Irgendwie untypisch, denn viele Männer identifizieren sich mit und über ihre Autos. Für mich ist es nur wichtig, dass ich sicher von A nach B komme. Autos, wie der Bentley von Marko Arnautovic, sind ja jenseits von Gut und Böse. Um das Geld kann man sich ja eine Eigentumswohnung kaufen, aber wenn er sich so etwas leisten will, soll er es auch tun."
Markus Miksch
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