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Pre Palm: Konkurrenz zum iPhone

Palm hat am Samstag seinen iPhone-Konkurrenten Pre in den USA auf den Markt gebracht und damit für Andrang in den Geschäften gesorgt. In zahlreichen Läden sei das Smartphone bereits ausverkauft, sagte eine Sprecherin des Vertriebspartners Sprint Nextel. Das Pre gilt für Sprint und Palm als Schlüsselprodukt. Palm will mit dem neuen Gerät vor allem Apple und dem BlackBerry-Hersteller Research In Motion (RIM) Marktanteile abnehmen.

Wie iPhone
Von den Funktionen her ist das Pre Palm mit dem iPhone fast identisch, bis hin zum legendären Multitouch, bei dem durch einfaches Auseinanderziehen zweier Finger auf dem Schirm Fotos vergrößert oder verkleinert werden können. Das Gehäuse ist elegant, aber etwas kleiner als beim Apple-Produkt. Viel Speicher, W-LAN, GPS-Sensor, Kamera und Internetfunktionen runden das Angebot ab.

Letzte Chance
1992 gegründet, gelangte Palm mit dem Palm Pilot zu Weltruhm. Ab 1997 ab ging es bergab, der Trend zum Smartphone wurde gar verschlafen. Wann und zu welchen Bedingungen der Pre auch in Europa erhältlich sein wird, ist bislang nicht bekannt. Dabei hängt vom Europa-Start einiges ab. Sollte Palm am alten Kontinent nicht Fuß fassen können, drohen finanzielle Konsequenzen.

Auch Mobilfunker in der Krise
Auch für Sprint Nextel ist der Erfolg des Pre von entscheidender Bedeutung. Der drittgrößte US-Mobilfunkanbieter war im ersten Quartal tief in die roten Zahlen gerutscht und hatte zu Jahresanfang den Abbau von 8000 Stellen angekündigt. Das Pre kostet 200 Dollar in Verbindung mit einem Zweijahresvertrag. Die monatlichen Gebühren beginnen bei 70 Dollar.

Heute, Montag, präsentiert Apple sein neues iPhone. Die Konkurrenz schläft eben nicht.


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