Rolling Stones Jubiläum Musik

50 Jahre Sex, Drugs & Rock'n'Roll

50 Jahre Sex, Drugs & Rock'n'Roll

Keith Richards und Mick Jagger füllten die letzten 50 Jahre mit ihren legendären Kämpfen allein die Spalten der Klatschpresse (© APA/Reuters/Archiv)

Keith Richards und Mick Jagger füllten die letzten 50 Jahre mit ihren legendären Kämpfen allein die Spalten der Klatschpresse
Keith Richards und Mick Jagger füllten die letzten 50 Jahre mit ihren legendären Kämpfen allein die Spalten der Klatschpresse
50 Jahre lang schrieben sie Rockgeschichte - und man sieht es ihnen an. Die Rolling Stones haben ein halbes Jahrhundert Drogen- und Musikexzesse hinter sich - und sind noch immer nicht müde - Keith Richards kündigte am Donnerstag n eue Pläne der Rock-Veteranen  an. Keiner kann sich so recht erinnern wie alles begann, weshalb sich Mick Jagger, Keith Richards & Co auf den 12. Juli 1962 einigten, an dem sie ihren ersten Auftritt im legendären Londoner Marquee-Club hatten.

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50 Jahre Rolling Stones

Das Aufnahmestudio der Stones in der Villa Nellcote, Villefranche-sur-Mer, Frankreich 1971 - auch zu sehen in der Dokumentation "Stons in Exile" von  Mick Jagger, Keith Richards und Charlie Watts; Regie von Stephen Kijak.   Die Doku handelt von der Aufnahme des Albums "Exile on Main Street" (1972).
Das Aufnahmestudio der Stones in der Villa Nellcote, Villefranche-sur-Mer, Frankreich 1971 - auch zu sehen in der Dokumentation "Stons in Exile" von Mick Jagger, Keith Richards und Charlie Watts; Regie von Stephen Kijak. Die Doku handelt von der Aufnahme des Albums "Exile on Main Street" (1972).
Um den Abend und die Anfänge insgesamt schwebt wie bei so vielem, was mit den Rolling Stones zu tun hat, eine Art Mysterium. Wie genau sah die Besetzung aus? Was wurde gespielt? Und vor allem: Liegen die Ursprünge der Stones nicht viel weiter zurück, um 1950, als sich Mick Jagger und Keith Richards in der Volksschule kennenlernten?

Volkschulfreunde Richards und Jagger
Mancher meint auch, der entscheidende, weltbewegende Moment war ein Oktobermorgen 1961 am Bahnhof der englischen Ortschaft Dartford. Da trafen Jagger, später Sänger und Bandleader, und Richards, bald schon Gitarrist, nach einiger Zeit der Funkstille wieder aufeinander. Nichts als Musik sollen die Jungs im Kopf gehabt haben. Über die sprachen sie auch, und konnten nicht ahnen, dass sie wenige Jahre später Welthits zusammen schreiben würden. Die Fahrt ging Richtung London. Dahin führte auch ihr persönlicher und musikalischer Weg.

Eher durch Zufall, weil eine andere Band ausfiel, sollen Richards, Jagger und die anderen Bandmitglieder, die die beiden angeworben hatten, auf der Marquee-Bühne gelandet sein. Sie nannten sich nach einem Muddy-Waters-Song "Rollin' Stones", noch ohne das "g".

Zwei 18-Jährige schreiben Musikgeschichte
Sicher ist, dass am Abend des 12. Juli folgende junge Männer dabei gewesen sein sollen: Jagger (18), Richards (18), Brian Jones (20) an der Gitarre, Dick Taylor (19) am Bass, Ian Stewart (23) am Piano. Diskussionen gibt es um Mick Avory und Tony Chapman, und auch um die Setliste.

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Drogentod des Gitarristen
 Es folgten Jahre des Erfolgs, Höhen und Tiefen, persönliche Schicksalsschläge und große Triumphe. Schlagzeuger Charlie Watts kam schnell dazu, musste aber überredet werden, denn als Designer hatte er ein gesichertes Einkommen. Jagger, Richards und Watts sind heute noch dabei - ansonsten gab es aber einiges an Fluktuation in 50 Jahren Bandgeschichte. Im Sommer 1969 spielte sich eines der tragischsten Kapitel ab: Gitarrist Brian Jones wurde tot, mit Drogen und Alkohol im Blut, in einem Swimmingpool gefunden. Tage vorher war er von der Band entlassen worden. Der vierte Stone von heute, Ron Wood, kam erst 1975 dazu.

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"Bad Boy" Image war gut geplant
Mick Jagger nie als "Street Fighting Man" an Politdemos teil, bis heute fällt sein ordentlicher englischer Mittelklasseakzent auf. Gerade zu Beginn wurden die Stones bewusst als "böse Jungs" mit ruppiger Musik und rüdem Auftreten konstruiert, als Gegenspieler zu den adretten Beatles. Ihrer Musik hat das nie wirklich Abbruch getan. Heute, 50 Jahre nach der Gründung, kennt noch fast jeder mindestens einen Stones-Hit, die meisten sehr viele mehr.

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Stones-"Tagebuch" einer 50-jährigen Karriere

1975 Nach dem Abschied von Mick Taylor stößt Ron Wood von den "Faces"
     als Gitarrist zur Gruppe.

1978 Keith Richards wird wegen Drogenbesitzes zu einer
     Bewährungsstrafe verurteilt.

1986 Die Band erhält einen Grammy für ihr Lebenswerk.

1989 Die Rolling Stones werden in die "Rock and Roll Hall of Fame"
     aufgenommen.

1990 Erste Japan-Tournee. Ron Wood bricht sich bei einem Autounfall
     beide Beine.

1993 Bassist Bill Wyman steigt aus.

1999 Die Rolling Stones verdienen 89,2 Millionen US-Dollar, so viel
     wie keine andere Band der Welt.

2002 Die Queen erhebt Mick Jagger in den Ritterstand.

2006 In Rio de Janeiro geben die Rolling Stones ein Gratiskonzert vor
     mehr als einer Million Menschen.

2007 Die seit 2005 laufende Tournee "A Bigger Bang" bringt mehr als
     eine halbe Milliarde Dollar ein.


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