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02.09.2012
Symphonica-Tour
Ab Montag probt George Michael in Wien
George Michael ist bereit für seine beiden Wien-Konzerte (© Reuters)
Es handelt sich um eine emotionale Angelegenheit für Michael, der Ende 2011 im Wiener-AKH wegen einer schweren Lungenentzündung behandelt wurde und sich im künstlichen Tiefschlaf befand.
George Michael setzt in Wien die Symphonica-Tour, die er wegen seiner Erkrankung unterbrechen musste, fort. Der dankbare Star will sich dabei auch bei den Ärzten und dem übrigen Personal des Wiener AKH bedanken. Er ist dem Spital für seine Dienste sehr dankbar.
+++ So wird George Michaels Wien-Aufenthalt +++
Für den ersten Konzerttermin am Dienstag hat er einem Teil des Spitalspersonals Karten geschenkt. Mit im Gepäck hat der Sänger bei seinem Wien-Besuch daher auch seinen neuen Song "White Light", der sich um die damals gemachten Erfahrungen dreht.
Über seine Fans: "Kann die Liebe der Leute spüren"
Der Sänger ist froh, dass die Tour nun fortgesetzt werden kann: "Ich habe diese Tour geliebt, und es war eine Schande, dass die Shows abgesagt werden mussten. Und meine Fans sind jetzt auch so wunderbar. Ich kann die Liebe der Leute und ihre Dankbarkeit spüren, wenn ich auf der Bühne bin", sagte Michael im Interview mit dem Kurier (Sonntag-Ausgabe).
"Ich selbst habe die Gefahr, in der ich mich befand, nicht mitgekriegt. Das habe ich erst realisiert, als alles schon vorbei war." So blickt der britische Pop-Entertainer George Michael auf seinen Wiener Spitalsaufenthalt Ende vergangenen Jahres zurück. Am besten erinnere er sich, "dass ich mich so schrecklich, schrecklich schuldig gefühlt habe und Mitleid mit meiner Familie, meinen Freunden und meinem neuen Partner Fadi hatte, dass sie mitansehen mussten, was ich da durchmache. Zwei oder drei Wochen lang wussten sie nicht, ob ich das überlebe."
"Ich wollte etwas Aufbauendes, Positives"
Der Text seiner neuen Single "White Light" sei "eine Feier meiner Genesung. Alles, was ich mache, ist autobiografisch. Und in diesem Fall, nachdem ich dem Tod sehr nahegekommen war, wusste ich, dass da musikalisch etwas Gutes rauskommen würde. Viele Leute haben von mir erwartet, dass ich darüber eine Ballade schreibe, aber ich wollte etwas Aufbauendes, Positives - daher der Dance-Beat", so der Sänger im Interview. Der Titel beziehe sich auf das helle Licht, das man angeblich vor dem Tod sieht. "Glücklicherweise habe ich dieses Licht nicht gesehen. Und dafür bin ich sehr dankbar."
An immer wieder auftauchenden Gerüchten um eine Re-Union der Gruppe "Wham!" sei "auch diesmal ist nichts Wahres dran. Bei "Wham!" ging es darum, jung und ausgelassen zu sein. Und dieses Gefühl kann man ab einem gewissen Alter nicht mehr rekreieren. Diese weißen Shorts werden definitiv in der Schublade bleiben. Wir lassen Wham! eine sehr glückliche, wunderbare Erinnerung sein."
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