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06.11.2011
Griechenland-Krise
Reisefirmen rechnen schon in Drachmen
Sollte Griechenland tatsächlich aus der Eurozone aussteigen, befürchten Experten, dass eine neue griechische Währung kurz nach der Einführung um bis zu 60 Prozent an Wert verlieren könnte. So hat die Schweizer "Hotelplan Suisse" für diesen Fall bereits eine Vereinbarung mit seinen griechischen Partnern getroffen. Es gehe darum, dass die Bedingungen gleichbleiben, so die Unternehmenssprecherin Prisca Huguenin-dit-Lenoir. Das könne auch billiger für den Kunden werden.
+++ Krise in Griechland: Papandreou tritt zurück +++
Am Samstag hatte bereits die Bild-Zeitung berichtet, der Touristikkonzern TUI fordere griechische Hoteliers auf, einen Vertrag zur Absicherung gegen Währungsrisiken zu unterzeichnen. "Wenn der Euro nicht mehr die Währung sein sollte, ist TUI berechtigt, die Geldsumme in der neuen Währung zu bezahlen", heißt es demnach in dem Text zur Begleichung künftiger Hotelrechnungen in Griechenland.
"Wir müssen uns gegen solche Währungsrisiken absichern. Es gibt mehr als eine theoretische Möglichkeit, dass Griechenland aus der Euro-Zone aussteigt", sagte TUI-Sprecher Robin Zimmermann der Bild.
Hoteliers empört
Griechische Hoteliers reagierten empört. "Kein Hotelier wird das machen", wandte sich der Präsident des griechischen Tourismusverbandes, Andreas Andreadis, gegen die Aufforderung von TUI an die Hotelbesitzer, den ihnen zugesandten Vertragstext zu unterzeichnen.
(APA/ red)
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