Mängel bei Fertigung Reisen

Airbus entdeckt weitere Risse an A380-Tragflächen

A 380

Die Risse seien material- und prozessbedingt, versuchte Airbus zu beruhigen

A 380

Die Risse seien material- und prozessbedingt, versuchte Airbus zu beruhigen

Der Flugzeugbauer Airbus hat weitere Haarrisse an Tragflächen des Superjumbos A380 entdeckt. Einzelheiten zum Ausmaß des Problems würden nach Abschluss der ersten Inspektionsrunde am Freitag mitgeteilt, sagte der ranghohe Airbus-Manager Tom Williams am Mittwoch.

Als Ursache für die bisher festgestellten Haarrisse sei eine Kombination aus Mängeln bei Design und Fertigung der Tragflächen identifiziert worden. Williams wiederholte aber noch einmal die Einschätzung des Konzerns, wonach die Haarrisse kein ummittelbares Risiko für die Flugsicherheit darstellten: "Der A380 fliegt sicher."

Als Reaktion auf die aufgetretenen Haarrisse an den Tragflächen des Riesen-Jumbos lässt die EU Branchenkreisen zufolge rund ein Drittel der Flotte überprüfen. Die Untersuchung von 20 Flugzeugen dürfte die Fluggesellschaften Singapore Airlines, Emirates und Air France KLM betreffen. Sie solle innerhalb von sechs Wochen abgeschlossen sein. Eine Handvoll an Flugzeugen, die besonders stark eingesetzt würden, sollten innerhalb weniger Tage untersucht werden.

Der Flugzeughersteller Airbus hatte am vergangenen Donnerstag mitgeteilt, erneut Haarrisse an den Tragflächen von zwei seiner Riesen-Jumbos entdeckt zu haben. Es bestehe aber keine Gefahr für die Flugsicherheit, so die EADS-Tochter.  

(APA/ red)


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