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Griechenland zittert um seine Touristen

Griechenland zittert um seine Touristen

Das Image des Fremdenverkehr-Landes Griechenland hat gelitten (© Fotolia.com)

Akropolis
Das Image des Fremdenverkehr-Landes Griechenland hat gelitten
Die Schuldenkrise in Griechenland hat auch im Tourismus seine Spuren hinterlassen. Der zuständige Minister spricht von Zurückhaltung seitens der Urlauber. Dabei hätte das Land die Einnahmen aus dem Tourismussektor bitter nötig.


Die Negativmeldungen aus Griechenland reißen nicht ab. Das Land steht mit leeren Taschen da, die Arbeitlosigkeit steigt ins Unermessliche. Nun droht auch dem Tourismus, der sonst verlässliche Einnahmequelle war, eine Krise. "Wir merken, dass die Leute sich zurückhalten und abwarten, wie sich die Situation entwickelt", sagte der griechische Tourismusminister Pavlos Geroulanos am Donnerstag auf der Reisemesse ITB in Berlin.

"Die Zeitungen sind voller Bilder vom brennenden Athen." Das habe die Urlaubsplanung der Menschen beeinflusst, sagte er. Aktuelle Buchungszahlen wollte er nicht nennen. Nach Anhaben des Deutschen Reiseverbandes (DRV) liegen sie bisher unter den Vorjahreszahlen.

Minister: "Tourismus lebenswichtig"
Im Tourismus konzentriere man sich nun vor allem auf Länder in Südeuropa, bei denen Griechenland zuletzt sehr beliebt war, sagte Geroulanos. Deutsche Urlauber seien jedoch ausschlaggebend. "Der Tourismus ist lebenswichtig, damit die griechische Wirtschaft wieder auf die Beine kommt."

Noch im vergangenen Jahr hatte Griechenland mehr Urlauber angelockt als im Jahr zuvor. Gründe dafür seien günstige Preise und Unruhen in anderen Urlaubsländern gewesen, sagte Geroulanos. Nach Protesten und Ausschreitungen habe es bei den Ankünften in Athen aber einen Rückgang gegeben. Die Angst vor Unruhen sei bei Urlaubern dieses Jahr noch stärker geworden.

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