Verspätungen im Flugverkehr Reisen

Streiks an fünf deutschen Flughäfen

Warnstreik

Warnstreik (Symbolbild)

Warnstreik

Warnstreik (Symbolbild)

Dienstagfrüh mussten Reisende an fünf deutschen Flughäfen, darunter auch das internationale Drehkreuz Frankfurt am Main, länger auf ihre Flüge warten. Grund dafür waren Warnstreiks des privaten Sicherheitspersonals.

Warnstreiks des privaten Sicherheitspersonals an fünf deutschen Flughäfen haben Dienstag früh zu Verspätungen im Flugverkehr geführt. Etwa 400 private Sicherheitskräfte an den Airports in Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt am Main, Bremen und Hannover beteiligten sich nach Angaben der Gewerkschaft Verdi an einem zweistündigen Warnstreik in den frühen Morgenstunden.

500 Mitarbeiter beteiligt
Etwa 500 sogenannte Luftsicherheitsassistenten waren aufgerufen, die Arbeit an den Zugangskontrollen vorübergehend niederzulegen. Durch den Streik bei den Kontrollen der Flugpassagiere verschieben sich seinen Worten zufolge die Abflugzeiten um mehrere Stunden.

Eher geringe Auswirkungen habe der Streik am Großflughafen in Frankfurt, wo nur etwa 60 private Sicherheitsleute die Arbeit vorübergehend niederlegten. In Frankfurt und Hamburg war der Streik bis etwa 08.00 Uhr angesetzt. In Düsseldorf, Bremen und Hannover endete er bereits rund eine Stunde früher.

Gewerkschaft verhandelt
Die Gewerkschaft verhandelt über einen neuen Tarifvertrag. Verdi kämpft gegen die Ausdehnung befristeter Arbeitsverträge und erzwungene Teilzeitarbeit für die deutschlandweit 12.000 Beschäftigten.


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